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Smartbook Surfer 360 MN10: Honeycomb-Tablet für 300 Euro

Bisher ausgelieferte Geräte sollen Update auf Android 3.0 erhalten
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Smartbook-Tablets bekommen Honeycomb-SoftwareSmartbook-Tablets bekommen Honeycomb-Software Die Offenburger Smartbook AG hat für zwei ihrer Multimedia-Tablets Software-Updates in Aussicht gestellt. Das Smartbook Surfer 360 MN10 und das Smartbook Surfer 360 MN10U werden ab sofort nicht mehr mit Android 2.2 (Froyo), sondern mit Android 3.0 (Honeycomb) ausgeliefert, wie der Anbieter auf seiner Homepage verrät. Bestandskunden, die bereits eines der Geräte besitzen, sollen zudem die Möglichkeit bekommen, ein entsprechendes Software-Update durchzuführen.

Die beiden Tablets unterscheiden sich durch die im Smartbook Surfer 360 MN10U zusätzlich eingebaute Mobilfunk-Schnittstelle voneinander. Damit lässt sich der Internet-Zugang auch über GPRS und UMTS herstellen. Mit dem Smartbook Surfer 360 MN10 können die Tablet-Besitzer ausschließlich über WLAN-Hotspots online gehen.

Smartbook als preiswerte Honeycomb-Alternative?

Die Smartbook-Modelle gehören zu den günstigsten aktuell erhältlichen Multimedia-Tablets mit Honeycomb-Software. Gibt der Hersteller auf seiner Homepage für das Smartbook Surfer 360MN10U noch den - im Vergleich zu Motorola Xoom oder Samsung Galaxy Tab 10.1v ebenfalls günstigen - Preis von 449 Euro inklusive Docking-Station an, so ist das Gerät im Online-Handel bereits zu Preisen von unter 350 Euro inklusive Versandkosten zu bekommen. Das Smartbook Surfer 360MN10 ist sogar schon für rund 300 Euro erhältlich.

Die Tablets sind 275 mal 13,6 mal 178 Millimeter groß und mit 750 Gramm vergleichsweise schwer. Das Motorola Xoom wiegt 730 Gramm, während das Samsung Galaxy Tab 10.1v sogar weniger als 600 Gramm auf die Waage bringt.

Technische Ausstattung eingeschränkt

Den vergleichsweise günstigen Preis erkauft man sich aber auch durch verschiedene Einschränkungen bei der Ausstattung des Tablets mit 10,1 Zoll (25,7 Zentimeter) großem Touchscreen. So hat der Akku nur eine Kapazität von 3 300 mAh und der interne Speicherplatz liegt bei lediglich 512 MB, während andere Honeycomb-Tablets mit 16 oder sogar 32 GB Speicherkapazität ausgeliefert werden. Es lassen sich jedoch microSD-Karten zur Speichererweiterung einsetzen.

Die WLAN-Schnittstelle unterstützt nur die Standards 802.11b/g, während der neuere n-Standard fehlt. Die Smartbooks haben einen 1-GHz-Nvidia-Tegra-250-Prozessor und 512 MB RAM an Bord, was im Vergleich zu Konkurrenz-Produkten ebenfalls sehr knapp bemessen ist. Ungewöhnlich ist zudem die Hersteller-Angabe über eine Mini-USB-Schnittstelle, während andere aktuelle Smartphones und Tablets in der Regel einen microUSB-Anschluss an Bord haben. Nicht zuletzt verzichtet der Hersteller auf eine Kamera auf der Rückseite. Vorne gibt es dagegen eine 1,3-Megapixel-Kamera für Video-Chats. Weitere Features sind ein HDMI-Anschluss, Bluetooth und drei USB-Schnittstellen.

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