VoIP und Chat

Skype für das Apple iPad im kurzen Test

Ab sofort Tablet-Version der Skype-Software verfügbar
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Skype ist für die Apple-Handhelds mit iOS-Betriebssystem nicht neu. Eine für die Nutzung auf dem iPhone optimierte Version der Software ist schon lange kostenlos im AppStore von Apple verfügbar. Erst jetzt, eineinviertel Jahre nach Markteinführung des iPad hat es der Microsoft-Ableger geschafft, auch eine für das Tablet angepasste Variante der Anwendung zur Verfügung zu stellen.

Gute Sprachqualität mit Skype am iPadGute Sprachqualität mit Skype am iPad Bislang konnte zwar auch die iPhone-App von Skype auf dem iPad eingesetzt werden - allerdings entweder nur auf einem kleinen, dem iPhone-Display entsprechenden Ausschnitt auf dem Touchscreen oder eben in zweifacher Größe mit entsprechenden Pixel-Fehlern. Die neue Skype-App für das iPad, die ebenfalls kostenlos aus dem Apple AppStore heruntergeladen werden kann, ist dagegen für den 9,7 Zoll großen Touchscreen des iPad ausgelegt.

Skype für das iPad steht derzeit in der Version 1.0.1273 zur Verfügung. Die Installationsdatei ist 16,3 MB groß. Wer nur ein kleines Datenpaket zur Verfügung hat, sollte die Software daher besser über einen WLAN-Hotspot herunterladen.

Anmeldung schnell und unkompliziert - Neuregistrierung nicht über die App

Nach der Installation muss man sich mit seinem Skype-Benutzernamen und dem dazu gehörenden Passwort anmelden. Wer noch kein Skype-Konto besitzt, muss dieses zuerst auf der Homepage des Anbieters anlegen. Ein entsprechender Hinweis erscheint im Startfenster der App. Es ist aber nicht möglich, direkt aus der Anwendung heraus eine Neuanmeldung vorzunehmen. Mit Prepaid-Guthaben auch in öffentliche Netze telefonierenMit Prepaid-Guthaben auch in öffentliche Netze telefonieren

Nach der Anmeldung werden die Skype-Kontakte geladen. Danach wird man ins Hauptmenü geleitet. Standardmäßig werden alle Kontakte angezeigt. Alternativ ist es aber beispielsweise auch möglich, die Anzeige auf diejenigen Personen zu beschränken, die gerade online sind. Ähnlich handhabt das Skype auch bei der Anwendung für das iPhone und bei der Android-App des VoIP- und Chat-Anbieters. Skype nutzt das große Display des iPad für eine angepasste Kontaktansicht, in der die Kontakte als große Avatare in einem Raster angezeigt werden.

Gute Sprachqualität im WLAN-Netz

Im Test war die Sprachqualität bei Skype-Telefonaten über WLAN sehr gut. Auch Videotelefonate können geführt werden. Das funktioniert am iPad 2 bidirektional, während das iPad 1 aufgrund der fehlenden Kamera Videosignale nur empfangen kann. Skype für das iPad erlaubt auf dem großen Display Videoanrufe in einer Bildqualität bis zu VGA-Auflösung (640 mal 480 Pixel) und mit 15 Einzelbildern pro Sekunde. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Internet-Zugang über einen WLAN-Hotspot oder über UMTS hergestellt wird. GPRS- und EDGE-Verbindungen reichen dagegen aufgrund der eingeschränkten Datenrate nur für Chats aus, die mit der iPad-Software naturgemäß auch möglich sind. Skype für das iPad verfügbarSkype für das iPad verfügbar

Wer entsprechendes Prepaid-Guthaben auflädt, kann mit der Skype-Anwendung auch in öffentliche Fest- und Mobilfunknetze telefonieren. Dabei gelten die Tarife, die auch für die Skype-Nutzung vom PC aus anfallen. Zu beachten ist bei der Skype-Nutzung über das Mobilfunknetz, dass - insbesondere für Videotelefonate - Kosten für die Datenübertragung anfallen können. Es empfiehlt sich die Nutzung eines größeren Datenpakets oder einer Flatrate.

Software läuft nach kurzer Ladehemmung stabil

Im Test funktionierte Skype auf dem iPad 2 WfFi+3G einwandfrei. Die Software lief sehr stabil. Lediglich beim ersten Start der App wurde diese sofort wieder geschlossen. Das kann damit zusammenhängen, dass wir auf dem iPad bereits die aktuelle Beta-Version von iOS5 verwenden und Skype für das neue Betriebssystem noch nicht angepasst wurde. Im zweiten Anlauf konnte die Software gestartet werden. Danach kann es zu keinen technischen Problemen mehr.

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