Der Rosa-Riese denkt nochmal über das Verbot des VoIP-Dienstes Skype nach. Demnach wird es laut dem Online-Portal
WiWo bald eine Analyse seitens der
Deutschen Telekom zu den eventuellen "Auswirkungen einer Freischaltung von Skype auf die
Mobilfunk-Sparte" geben. Bisher war das Unternehmen noch strikt gegen eine Nutzung von Skype auf dem
Handy des Kunden. Der Konflikt spitzte sich sogar dermaßen zu, dass die Telekom ankündigte Nachforderungen anzustellen und den Kunden damit zur Kasse zu bitten, wenn ein Kunde die Internet-Telefonie im Mobilfunknetz nutzt. Denn T-Mobile hat im Vertrag ein Verbot der Skype-Nutzung aufgeführt. Wer den
VoIP-Dienst dennoch nutzt, muss gegebenenfalls mit entsprechenden Konsequenzen rechnen.

VoIP-Dienst Skype
Doch nun hat sich der Konzernechef René Obermann ins Geschehen eingemischt. Einem Unternehmenssprecher zufolge sei Obermann strikt gegen ein Skype-Verbot für Kunden und gegen eine zusätzliche Nachforderung - dies sei gegen jegliche zukünftige Kooperationswünsche mit Internet-Diensten wie Skype. Innerhalb der nächsten zwei Monaten soll eine genaue Entscheidung getroffen werden. In diesem Zeitraum werden auch die zuvor erwähnten Analysen stattfinden. Bleibt abzuwarten, wie sich der Konflikt zwischen Skype und der Deutschen Telekom in der nächsten Zeit entwickeln wird.