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Sky plant für Herbst Sky Go ohne Pay-TV-Abo

Sky-Inhalte sollen ohne Abo auf PC, iPhone & iPad kommen
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Sky Go auf dem TabletSky Go auf dem Tablet Der Pay-TV-Sender Sky will ab Herbst sein Multimedia-Produkt Sky Go auch ohne Sky-Abo anbieten. Das berichtet die TV-Zeitschrift TV Digital in ihrer aktuellen Ausgabe. Dabei dürfte es sich nicht nur um reine Spekulation handeln, sondern um eine direkte Info aus Unterföhring, wo Sky seinen Sitz hat. Hintergrund: TV Digital gilt als Sky-nahe Publikation und wird von Sky auch an die Abonnenten verkauft. Zudem gibt es in der aktuellen Ausgabe ein Kurz-Interview mit Sky-Chef Brian Sullivan.

Sky Go wurde von Sky vor etwas mehr als einem Jahr gestartet. Es handelt sich dabei um ein Zubuch-Produkt zum Sky-Pay-TV-Abo und war bislang nicht einzeln zu buchen. Kunden die sich für ein HD-Paket oder eine Zweitkarte entscheiden, bekommen Sky Go gratis dazu, alternativ kann Sky Go auch für 12 Euro im Monat hinzugebucht werden. Inhaltlich sind alle Programmbestandteile, die der Kunde im Pay-TV gebucht hat, enthalten. Angesehen werden können die Inhalte dann per Internetbrowser sowie über iPad und iPhone. Eine Android-App ist seit Monaten in Arbeit, eine offizielle Ankündigung gibt es aber noch nicht.

Details zu Sky Go ohne Sky-Abo noch unklar

Vollkommen unklar ist nach der Meldung von TV Digital, wie viel das Sky-Go-Angebot kosten soll, ob es inhaltliche Abstufungen im Preis gibt und ob eine reine Internet-Buchung möglich ist. Auch ein genaueres Startdatum als "Herbst" wird nicht genannt.

Im Interview mit Sky-Chef Sullivan geht die TV Digital vor allem auf den Rechte-Poker um die Fußball-Bundesliga ein. Sullivan bezeichnete das Wochenende zwischen Gebotsabgabe und Bekanntgabe der Rechteverwertung als das längste seines Lebens. Das Verfahren selbst sei für ihn eine Achterbahnfahrt gewesen. Er verspricht, dass die Zuschauer künftig nicht mehr Werbung sehen müssen, da durch die gestiegenen Abonnentenzahlen die Preise für Werbung und Sponsoring angehoben werden könnten. Sky hatte sich bei der Rechtevergabe der Deutschen Fußball-Liga (DFL) überraschend sämtliche Live-Rechte gesichert. Somit hatte der Sender die Deutsche Telekom, die ebenfalls alle Rechte nutzen wollte, ausgestochen und ihr sogar die IPTV und Mobile-TV-Rechte weggekauft.

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