Knight-Rider-Feeling

Handy in der Armbanduhr: simvalley PW-315.touch im Test

Das Michael-Knight-Gefühl: Handy in der Uhr ist nichts für den Alltag
AAA

Es hätte wirklich Michael Knight von der Foundation für Recht und Verfassung sein können, der in den vergangenen Tagen im Flur auf dem Weg in unsere Redaktion stand und mit seiner Armbanduhr sprach. Über diese hat der Serienheld Knight sein Auto K.I.T.T. angefunkt. Auf unserem Flur stand jedoch ein teltarif-Redakteur - und vor der Tür leider kein Auto. Vielmehr haben wir das Pearl Armband-Handy PW-315.touch von simvalley Mobile getestet.

PEARL simvalley Mobile PW-315.touch

Das etwa 80 Euro teure Gerät kommt vom Versandhändler Pearl in einer 25 Zentimeter langen Papp­verpackung. Auf­geschoben findet sich in einem samtartig überzogenen Plastik­schuber die Uhr, darunter Zubehör wie Akku (350 mAh), Headset und Ladekabel. Verwendet wird in dem Armbanduhr-Handy eine SIM in Standardgröße, zudem findet sich unter der nicht leicht zu lösenden Akkuabdeckung ein Slot für eine microSD-Karte mit bis zu 32 GB Speicher.

Telefonieren per Uhr wie im Film

PW-315.touch: Das Handy in der ArmbanduhrPW-315.touch: Das Handy in der Armbanduhr Bedient wird die Uhr abseits von einem An- und Ausschaltknopf unten links an der Uhr komplett über den eingebauten Touchscreen. Zunächst erscheint die Hauptfunktion einer Armbanduhr: Die Uhrzeit. Diese kann je nach Einstellung digital oder analog angezeigt werden. Mit einer Wischbewegung ist die Uhrzeit weg und die Handy-Funktionen kommen zum Vorschein. Dabei ist das PW-315.touch nicht nur ein Handy, sondern auch ein Mediaplayer, die Musik und Video darstellen kann. Dazu später mehr. Eine Nummer eintippen ist nichts für GrobmotorikerEine Nummer eintippen ist nichts für Grobmotoriker...

Um sich wie Michael Knight zu fühlen, muss man die Uhr in etwa 30 Zentimeter Abstand zum Gesicht halten und dann sprechen. Erstaunlicherweise funktioniert dieses sogar. Allerdings mit Einschränkungen. Während der Ge­sprächs­partner den Uhren-Telefonierer relativ gut wahrnehmen kann, hat der Träger der Uhr schnell Probleme seinen Ge­sprächs­partner zu verstehen. Die Lautstärke des Lautsprechers, der rechts vom Display angeordnet ist, lässt sich zwar während des Gespräches anpassen, so fängt dieser Lautsprecher auch schnell an zu scheppern, wird die Ausgabe zu laut. Bleibt sie hingegen zu leise, muss der Uhrenträger schon ganz genau hinhören. Auf dem Redaktionsflur mag das - sofern nicht gerade alle Redakteure auf dem Weg zur Kaffeemaschine sind - funktionieren, schon draußen auf der Straße ist damit aber wohl Schluss. Wir haben es nach den Erfahrungen auf dem Flur jedenfalls erst gar nicht ausprobieren wollen - abgesehen davon, dass andere selbstverständlich das Gespräch mithören könnten.

Wie sich mit dem Gerät SMS schreiben lassen und welche Funktionen das Gerät außerdem hat lesen Sie auf der nächsten Seite.

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