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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 20.05.2013 |
Wachstum bei Handy-Viren: Nutzer fürchten um Daten-Sicherheit16.04.2012
10:45 In Deutschland sind negative Auswirkungen durch Viren noch gering
Von Rita Deutschbein
![]() Gefahr durch Handy-Viren wächst Handys werden in Deutschland zunehmend von Smartphones abgelöst. Laut dem Marktforschungs-Unternehmen comScore besitzt in Deutschland jeder Dritte (37 Prozent) ein solches Gerät, Tendenz stark steigend. Der Zugang zum Internet sowie Apps oder Bluetooth machen die mobilen Begleiter allerdings auch besonders anfällig für Schnüffelsoftware und Viren. Eine Gefahr, die stetig zunimmt: Der Sicherheits-Spezialist für Netzwerktechnik, Juniper Networks, fand heraus, dass die Anzahl der aktiven Handy-Viren zwischen 2010 und 2011 um 155 Prozent auf über 28 500 anstieg. Angesichts der wachsenden Bedrohung durch derartige Schadprogramme nimmt auch die Angst der Nutzer zu. Wie die Ergebnisse einer repräsentativen Online-Befragung von 1 000 Deutschen im Auftrag des Internet-Handyshops 7mobile.de zeigen, fürchten zwei von drei Deutschen (58 Prozent) enorme, durch Handy-Viren verursachte Telefonrechnungen. Diese können dann entstehen, wenn Viren unbemerkt SMS verschicken oder Premiumnummern anrufen und dadurch hohe Kosten verursachen. Nahezu jeder Zweite (45 Prozent) hat Angst vor einem unbemerkten Zugriff auf das eigene Bankkonto durch solche versteckten Programme. Der Missbrauch der persönlichen Adresse und das unbemerkte Abhören von Gesprächen durch Viren auf Mobiltelefonen bereitet jedem dritten Deutschen Kopfschmerzen (36 Prozent und 39 Prozent). Wirklicher Schaden durch Handy-Viren in Deutschland noch seltenTrotz der gestiegen Zahl an Viren und Schadprogrammen, die auf dem Smartphone eingesetzt werden können, sind die Auswirkungen in Deutschland bislang jedoch kaum zu spüren. Wie 7mobile.de herausfand, hatten 90 Prozent der Deutschen noch nicht mit einem Handy-Virus zu kämpfen. Gerade einmal sechs Prozent der Nutzer hatten bereits selbst einen Handy-Virus und vier Prozent haben Bekannte, die Virus-Probleme hatten. Das Risiko eines Virenbefalls des Smartphones steigt jedoch mit der Häufigkeit der Internet-Nutzung: So berichtete jeder Zehnte der 18- bis 34-Jährigen, die tendenziell mehr mit dem Handy im Internet surfen, einmal einen Virus auf seinem Mobiltelefon entdeckt zu haben. Für sechs Prozent dieser Altersgruppe waren Viren im Bekanntenkreis schon einmal ein Problem. "Wie bei Programmen, die man für seinen PC aus dem Internet herunterlädt, ist auch bei Handy-Software Vorsicht geboten. Um sich zu schützen, sollten Smartphone-Nutzer nicht unbedacht Apps auf das Smartphone laden. Am besten informiert man sich vor jedem Download genau über das Programm, etwa anhand der Bewertungen durch andere Nutzer", rät Thorsten Piontek, Geschäftsführer von 7mobile.de. Weitere Meldungen zum Thema Schadsoftware
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