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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 12.02.2012 |
Funkrufdienst Scall endgültig abgeschaltet15.11.2009
11:35 Die Vorwahl 01681 wird für einen neuen Dienst namens S-Call verwendet.Inhaltsverzeichnis:1. Scall war noch per SMS ansteuerbar2. Paging ist ein Nischenprodukt mit Berechtigung ![]() Scall XT Der Berliner Funkrufbetreiber e*message hat in vor wenigen Tagen den letzten Zugang zum einst populären Funkrufdienst "Scall" abgeschaltet. Wenigen Insidern war bekannt, dass Scall-Empfänger selbst nach der Abschaltung der Vorwahl 01681 im Jahre 2002 (es ertönte ein Besetztzeichen) noch per SMS aus dem Netz von T-Mobile erreichbar waren. Erreichbar waren die Scall-Empfänger jedoch nur aus dem Netz von T-Mobile und nur über Original-SIM-Karten des Netzbetreibers. e*message betrieb das Gateway selbst, nachdem T-Mobile es einstellen wollte. Die SMS kam nur an, sofern der Scall-Empfänger noch in der zuletzt registrierten Rufzone auf Empfang waren. Wie viele Kunden diesen Zugang, der zum Preis einer regulären SMS zuzüglich 19 Cent erreichbar war, genutzt haben, ist nicht bekannt. Scall war einst als "Calling-Party-Pays"-Dienst (CPP) in Deutschland gestartet. Er kostete keine Grundgebühr, dafür waren seinerzeit 1,44 DM (74 Cent) pro Paging-Ruf zu entrichten. Ob der Ruf ankam, ob der Gerufene reagierte, war nie sicher. Es konnten zunächst nur maximal 80 Ziffern und einige Sonderzeichen übertragen werden. Die Sonderzeichen wurden durch ein Kombination aus Stern und einer Folgeziffer übermittelt. Scall wurde eingestellt, während Cityruf und Skyper weiter lebene*message hatte die Paging-Dienste Cityruf, Skyper und Scall von der Mobilfunksparte der Deutschen Telekom übernommen. Der Funkrufdienst Scall wurde nicht zuletzt auch deswegen eingestellt, weil die Einnahmen nur durch eine Rufabsendung erzielbar gewesen wären, aber die relativ hohen Rufkosten haben viele Kunden vor dem Aussenden von Nachrichten eher abgeschreckt. Beim Funkrufdienst Cityruf ist das anders: Hier zahlt der Kunde eine regelmäßige Grundgebühr, die je nach Möglichkeiten und Region bei etwa 15 Euro im Monat beginnt, egal ob er 0 oder 100 Rufe aussendet. Je nach Gerät und Vertrag können Statusmeldungen (NurTon), 80 Ziffern (Numerik) oder 80 alphanumerische Zeichen ("Text") übertragen werden. Vorwahl 01681: S-Call statt ScallUnter der bisherigen Vorwahl 01681 hat e*message seit einiger Zeit den neuen Dienst S-Call freigeschaltet, der eine Art schnellerer Cityrufzugang darstellen soll. Offizielle Aussagen gibt es dazu aber noch nicht. Wer einen bei e*message angemeldeten Cityruf-Empfänger besitzt, kann statt der 0164+Nummer (0164 steht für die Nur-Ton-Alarmierung, welche die Rufnummer des Anrufers auswertet und überträgt, falls eine Nummer mitgeliefert wird) oder der 0168+Nummer (für DTMF-Eingabe von Ziffern und mit passendem Signalgeber auch Buchstaben) jetzt auch unter 01681+Nummer anrufen. Wer eine alte Scall-Rufnummer anruft, bekommt weiter eine Fehlermeldung oder könnte eines Tages bei einem Cityrufempfänger landen, weil diese Nummern möglicherweise neu vergeben werden. Für Anrufe zu S-Call gelten die bisherigen Anruftarife zu 01681, die je nach Herkunftsnetz (z.B. vom Handy) teilweise empfindlich teuer sein können. Welche Preise für das eigene Netz gelten, ist nicht so einfach zu ermitteln, da die Preise teilweise gut versteckt oder an der Hotline erst nach intensiver Nachfrage herausgefunden werden können.
Welche Pager-Dienste es heute noch gibt und wo Sie sogar einen Pager
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