ausprobiert

Samsung Wave 3: Das neue Bada-Flaggschiff im Hands-On

Neues Smartphone braucht sich vor Android-Handys nicht zu verstecken
Von der IFA in Berlin berichtet
AAA

Mit dem Samsung Wave 3 führt der koreanische Hersteller seine Smartphone-Baureihe mit dem eigenen Betriebssystem Bada fort. Nach dem Wave und dem Wave II ist auch das Wave 3 wieder das Spitzenmodell mit Bada, was sich sowohl in den Eckdaten als auch in Verabreitung, Material und Leistung ausdrückt. Im kurzen Hands-On im Umfeld der IFA 2011 in Berlin konnte das Wave 3 überzeugen.

Oberfläche des Samung Wave 3Oberfläche des Samung Wave 3 Das Unibody-Gehäuse aus gebürstetem Aluminium wirkt sehr hochwertig und ist gut verarbeitet. Um an den Akku zu gelangen, muss ein Knopf gedrückt und dass der untere Teil des Gehäuses herausgezogen werden. Der 1,4 GHz schnelle Prozessor treibt das Samsung Wave 3 ordentlich an, auch wenn ab und an minimale Leistungsunterschiede im Vergleich zum Dual-Core-Androiden Galaxy S II festzustellen sind, etwa beim Scrollen zwischen den Homescreens. Das Glanzstück ist jedoch das vier Zoll große Display mit super-AMOLED-Technologie. Die Farben sind satt, die Kontraste scharf und die Blickwinkelstabilität hervorragend, zudem ist das Display sehr hell.

Samsung Wave 3 im KurtestSamsung Wave 3 im Kurztest Auf dem Samsung Wave 3 läuft Bada 2.0, das überarbeitete Betriebssystem der Koreaner. Dies bringt unter anderem Multitasking mit und bietet die Möglichkeit, auf dem Homescreen Ordner für App-Verknüpfungen anzulegen. Dies schafft Ordnung und ist sehr praktisch. Im Hauptmenü lassen sich die Apps per Hand umsortieren. Der neue Kommunikationsdienst ChatON ist ebenfalls auf dem Samsung Wave 3 installiert. Das System macht einen augereiften und durchdachten Eindruck, auch wenn es in Sachen Apps natürlich hinter der Konkurrenz hinterher hinkt. Für ausgewählte ältere Modelle soll Bada 2.0 ebenfalls als Update angeboten werden.

NFC nur bei Wave M und Wave Y

Samsung Wave 3 RückseiteSamsung Wave 3 Rückseite Das Samsung Wave 3 ist also für nahezu alle Einsatzzwecke gewappnet - außer für die Nahfunktechnologie NFC. Diese kommt zwar in den ebenfalls neuen Mittelklasse- und Einsteigermodellen mit Bada, dem Wave M und Wave Y, zum Einsatz, aber nicht im Top-Modell. Der Grund dafür ist laut Samsung das Metallgehäuse des Wave 3, dieses mache den Einsatz von NFC unmöglich. Wave M und Wave Y können allerdings in Sachen Material, Verarbeitung, Schnelligkeit und Display nicht mit dem Wave 3 mithalten. Vor allem die Displays der günstigeren Bada-Modelle halten dem Vergleich mit dem Super-AMOLED-Screen des Wave 3 nicht stand, die Blickwinkelstabilität ist unterer Durchschnitt.

Weitere News zur IFA 2011