Hochleistungs-Tablet

Samsung Galaxy TabPro 12.2 im Test: Flotter Tablet-Riese mit scharfem Display

Kann ein Tablet die Aufgaben eines Computers übernehmen? Mit 12,2-Zoll-Display und 8-Core-Prozessor will das Samsung Galaxy TabPro 12.2 es wagen - wir verraten im Test, was das außergewöhnliche Tablet noch beherrscht.
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Tablets müssen sich von der Konkurrenz unterscheiden, um in der Masse noch einigermaßen wahrgenommen zu werden. Samsung hat dies mit dem Galaxy TabPro 12.2 schon allein durch die schiere Größe geschafft: 12,2 Zoll in der Diagonale misst der Riese, der damit eher für zuhause und den Business-Einsatz gedacht ist als für das Surfen in der U-Bahn.

Samsung Galaxy TabPRO 12.2

Das Galaxy TabPro 12.2 ist allerdings nicht das einzige Tablet-Modell, das Samsung in dieser Größendimension bereithält: Erst kürzlich hatten wir die Gelegenheit, das Galaxy Note Pro 12.2 LTE einem ausführlichen Test zu unterziehen. Dieses Gerät verfügt - wie der Name "Note" schon sagt - über einen Eingabestift, der beim TabPro nicht mit dabei ist, sowie über ein Telefon-Modul.

Für viele Nutzer, die das Tablet allerdings weniger für kreative Aufgaben, sondern eher zum Surfen, Mailen und die Medienwiedergabe benötigen, reicht das TabPro völlig aus. Das TabPro kostet momentan rund 530 Euro, während das NotePro ab 650 Euro verkauft wird. Bei beiden Preisen handelt es sich um das Modell mit 32 GB Speicher und WLAN ohne LTE-Modul.

Galaxy TabPro 12.2 ist teuer, bietet aber viel

Samsung Galaxy TabPro 12.2 im TestSamsung Galaxy TabPro 12.2 im Test Auffällig ist, dass das Galaxy TabPro 12.2 zu seinem ja doch nicht ganz günstigen Preis eine erstaunliche Ausstattung und Leistung bietet. Die hohe Display-Auflösung von 2 560 mal 1 600 Pixel machte sich in unserem Test durchaus bezahlt: Die Darstellung unter Android sowie beim Betrachten von Bildern und Videos war stets gestochen scharf, und dem Display können wir eine sehr gute Farbbrillanz bescheinigen. Diese macht sich aber überwiegend bei der Nutzung außerhalb des Sonnenlichts bemerkbar. Obwohl das Display gute Helligkeitswerte bietet, kommen diese bei starker Sonneneinstrahlung leider nur wenig zur Geltung, weil das Display sehr stark spiegelt.

Recht spartanisch ist der Lieferumfang beim Galaxy TabPro 12.2 ausgefallen: Außer dem Tablet, einem Micro-USB-Kabel und dem Netzteil fanden wir lediglich eine Kurzanleitung in der Verpackung. Ohrhörer gehören nicht zum Lieferumfang - aber die Vorstellung, ein 734 Gramm schweres Tablet am Körper zu tragen, um damit Musik zu hören, ist auch eher abwegig.

Die lederartige Rückseite ist rutschsicherDie lederartige Rückseite ist rutschsicher Uns stand das Galaxy TabPro 12.2 mit 32 GB Speicher und WLAN zur Verfügung. Eine LTE-Variante ist angekündigt, aber noch nicht erschienen, ebenfalls soll es später Modelle mit 64 GB Speicherplatz geben. Das Samsung Galaxy TabPro 12.2 ist nach unserer Auffasung ordentlich verarbeitet - seine Stabilität erhält es allerdings überwiegend vom recht schweren Display. Die Rückseite ist so weich, dass wir sie in der Mitte eindrücken konnten, und beim Biegen des Tablets knarzt es hörbar. Vorteilhaft ist aber, dass die Rückseite die griffige Lederoptik des Galaxy Note 3 spendiert bekommen hat, dadurch liegt es rutschsicher in der Hand.

Der microSD-Slot wird durch eine Klappe geschütztDer microSD-Slot wird durch eine Klappe geschützt Obwohl das Gehäuse genügend Platz für Anschlüsse bieten würde, belässt es Samsung prinzipiell bei der Standard-Ausstattung. Wichtig zu wissen ist, dass das Micro-USB-Kabel einen zusätzlichen Connector hat, der für eine USB-3.0-Verbindung benötigt wird. Es lassen sich aber auch USB-2-Kabel anschließen - mit Einbußen bei der Datenübertragungsgeschwindigkeit und bei der Ladezeit. Außer einem Audio-Klinkenanschluss gibt es einen Speicherkartenslot für MicroSD-Karten mit bis zu 64 GB Kapazität sowie eine Infrarot-Schnittstelle.

Auf der folgenden Seite erläutern wir, welche besondere Software auf dem Tablet vorinstalliert war und wofür die außergewöhnliche Leistung des Tablets ausreicht. Außerdem haben wir den Sound, die Netzwerk-Konnektivität und die Akkulaufzeit geprüft.

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