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Always-on-Display des Galaxy S7 im Test: Nicht ganz ausgereift

Das Always-on-Display setzt Samsung beim Galaxy S7 und S7 Edge erstmals ein. Mit der Always-on-Funktion werden Informationen auf dem Bildschirm angezeigt, ohne dass dieser komplett beleuchtet werden muss. Das spart Strom. Wir haben die Funktion im Test ausprobiert.
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Always-on-Display des Galaxy S7 im Test: Nicht ganz ausgereiftGalaxy S7: Always-on-Modus mit Uhr Das Galaxy S7 und das S7 Edge sind die neuen Top-Modelle von Samsung, bei denen der Hersteller im Vergleich zu ihren Vorgängern einige neue Funktionen integriert hat. Eine betrifft das SuperAMOLED-Display: Samsung setzt beim Galaxy S7 und auch beim Galaxy S7 Edge erstmals auf die Always-on-Funktion. Was sich dahinter verbirgt, erklären wir im Folgenden.

Das SuperAMOLED-Display des Galaxy S7 ist mit 5,1 Zoll ebenso groß ist wie der Bildschirm des Galaxy S6, das Galaxy S7 Edge ist hingegen auf 5,5 Zoll gewachsen. An der Auflösung von 2560 mal 1440 Pixel (QHD) hat sich nichts geändert. Wird das Display der Smartphones aktiviert, um beispielsweise den Eingang einer Nachricht, die Uhrzeit oder einen Termin zu prüfen, verbrauchen die Geräte jedes Mal viel Strom. Die Always-On-Funktion soll Abhilfe schaffen.

Always-on dank SuperAMOLED

Mit der Always-on-Funktion werden diese einfachen Informationen auf dem Bildschirm angezeigt, ohne dass der komplette Screen beleuchtet werden muss. Möglich macht dies die SuperAMOLED-Technologie. Bei dieser wird jedes einzelne Pixel beleuchtet, wodurch Farben unverwaschen erscheinen. Wird die Hinter­grund­beleuchtung eines Pixel ausgestellt, erscheint dieses tiefschwarz. Ebenso ist es möglich, nur einzelne Pixel zu beleuchten und somit zu aktivieren, während der Rest des Bildschirms "aus", also schwarz bleibt. Somit lassen sich einfach dargestellte Informationen anzeigen und dennoch kann Strom gespart werden. Denn die dauerhafte Beleuchtung einzelner Pixel benötigt weniger Energie, als das häufige Anstellen des kompletten Displays. Inwieweit sich die Einsparungen im Alltag bemerkbar machen, muss ein ausführlicher Test zeigen. Diesen finden Sie Anfang der kommenden Woche auf teltarif.de

In den Einstellungen des Galaxy S7 und Galaxy S7 Edge kann im Menüpunkt Anzeige -> Always-on-Display festgelegt werden, welche Information auf dem ausgeschalteten Display angezeigt werden soll. Voreinge­stellt ist die Uhr, wobei der Nutzer zwischen sieben verschiedenen Uhren­stilen wählen kann. Aber auch die Kalender-Ansicht oder die Darstellung eines Bildes im Always-on-Modus sind möglich. Die Anzeige des Akkuladestandes ist bei jeder Ansicht zu sehen.

Always-on-Display des Galaxy S7 im Test: Nicht ganz ausgereift
Das Einstellungsmenü des Always-on-Modus
Geht ein Anruf in Abwesenheit ein, wird dies durch ein zusätzliches Symbol in Form eines Telefon­hörers angezeigt, bei einge­gangenen Nachrichten erscheint ein Brief-Symbol. Seltsam ist jedoch, dass diese Hinweise nicht dargestellt werden, wenn der Kalender als Hauptansicht im Always-on-Modus gewählt wurde.

Die Anzeige im Always-on-Modus ist nicht monochrom. So sind auf dem Kalender vier verschiedene Farben zu sehen. Ebenfalls bunt dargestellt werden die Bilder, wobei der Nutzer nur aus drei voreinge­stellten Motiven gewählt werden kann. Die Wahl eines eigenen Fotos oder andere Bilder ist nicht möglich.

Was uns fehlt

Die Always-on-Funktion ist ein nettes und durchaus brauchbares Gimmick, das allerdings noch einiges vermissen lässt. So können aktuell keine Nachrichten von WhatsApp, Hangouts oder anderen Messengern angezeigt werden. Auch zeigt der Kalender lediglich eine Monats­übersicht an, genaue Details zu einzelnen Terminen fehlen hingegen. Auch die fehlenden Benach­richti­gungen bei der Kalender-Ansicht sind nicht nachzu­vollziehen.

Nutzer können die Always-on-Anzeige zwar anpassen, allerdings nur eingeschränkt. Was fehlt ist beispiels­weise die Regulierung der Helligkeit der Anzeige. Gerade nachts leuchtet das Always-on-Display recht stark und kann stören. Hier gibt es also noch Nach­besserungs­bedarf.

Mehr zum Galaxy S7 und seine neuen Funktionen erfahren Sie zu Beginn der kommenden Woche in unserem ausführlichen Testbericht. Bis dahin finden Sie hier unser Hands-On mit Video.

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