Speicherfresser

Nach Update: Neue Zwangs-Apps auf dem Galaxy S6 & S6 Edge

Stoppen lässt sich die Installation der Microsoft-Apps offenbar nicht. Mit dem Update kommen Microsoft Power­point, OneNote, Word und Excel auto­matisch auf das Samsung Galaxy S6 und das S6 Edge. Unschön, denn der Speicher der Geräte ist nicht erweiter­bar.
AAA
Teilen

Update bringt weitere Zwangs-Apps auf das Galaxy S6 & S6 EdgeUpdate bringt weitere Zwangs-Apps auf das Galaxy S6 & S6 Edge Samsung liefert derzeit ein Update für das Galaxy S6 und das Galaxy S6 Edge aus, das einige Nutzer sicherlich nicht erfreuen wird. Denn laut den Kollegen von Myce (via SamMobile) werden mit der Aktualisierung weitere Microsoft-Apps auf den Smartphones installiert, die dann knappe Speicher­ressourcen belegen.

Beim Galaxy S6 und des S6 Edge wollte Samsung eigentlich die Zahl der ab Werk installierten Apps reduzieren. Doch wie sich im Test zeigte, wurde dieses Versprechen nicht ganz eingehalten. Denn neben Anwendungen wie HRS Hotels, cewe Fotobuch, pizza.de, Zalando und kaufDA finden sich auf dem Gerät auch die Microsoft-Apps OneNote, OneDrive und Skype. Während sich die Anwendungen von Microsoft bestenfalls deaktivieren, nicht aber entfernen lassen, können die übrigen genannten Apps immerhin deinstalliert werden.

Diese Microsoft-Apps landen auf den Smartphones

Dass Samsung nun per Update (Build-Nummer LMY47X.G925FXXU2COH2) weitere Apps auf das Galaxy S6 und das Galaxy S6 Edge lädt, ist unschön. Mit der Aktualisierung landen dem Bericht zufolge die Anwendungen Powerpoint, OneNote, Word und Excel auf den Geräten. Laut Myce soll die Update-Information allerdings keine Angabe zu Apps enthalten, die in der 220 MB großen Aktualisierung enthalten sind. Auch haben Nutzer offenbar nicht die Möglichkeit, die Installation der zusätzlichen Microsoft-Apps zu stoppen.

Bei den neu installierten Apps handelt es sich zwar um recht praktische Office-Anwendungen, doch ist es unschön, dass den Nutzern deren Installation aufgezwungen wird. Eigentlich könnte man annehmen, dass diejenigen, die die Apps nutzen wollen, diese auch selbständig nach Bedarf auf das Handy laden können. Doch diese Wahl­möglichkeit wird ihnen nun genommen.

Man kann sich sicherlich darüber streiten, ob die Zwangs-Installation von Microsoft Powerpoint, OneNote, Word und Excel positiv oder negativ ist. Allerdings gibt es beim Samsung Galaxy S6 und S6 Edge ein entscheidendes Problem - der Speicher ist nicht erweiterbar. Wie unser Test zeigte, waren beim Galaxy S6 von dem 32 GB internen Speicher gerade noch 22 GB frei. Nutzer müssen also bereits zum Start auf satte 10 GB Speicher­kapazität verzichten. Wer Dateien also nicht in die diversen Cloud-Dienste auslagert, muss mit dem zur Verfügung stehenden internen Speicher gut haushalten. Umso ärgerlicher ist es, wenn Nutzer Apps aufgezwungen werden, die sie am Ende gar nicht benötigen.

Weitere Informationen zu den Smartphones erhalten Sie im Test des Galaxy S6 und im Test des Galaxy S6 Edge.

Teilen

Mehr zum Thema Samsung Galaxy S6