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Samsung Galaxy S3 im kurzen Test: Flott und komfortabel04.05.2012
09:45 Quad-Core-Prozessor sorgt stets für viel Reserven
Aus London berichtet Steffen Herget
![]() Browser des Samsung Galaxy S3 (Weitere Bilder mit Klick) Nach der Vorstellung des Samsung Galaxy S3 in London konnten wir das Telefon in der britischen Hauptstadt selbst begutachten. Vom Formfaktor her wirkt das neue Samsung-Flaggschiff etwas kleiner, als die großen Maße des 4,8 Zoll großen Display vermuten lassen. Mit schlanken 8,6 Millimetern ist das Handy dünn geraten, 133 Gramm sind für diese Größe zudem angenehm leicht. Trotz der glatten Oberfläche liegt das Samsung Galaxy S3 gut in der Hand, was auch an dem angenehm gerundeten Gehäuse liegt. Die Verarbeitung macht auf den ersten Blick einen ordentlichen Eindruck, was allerdings bei der Preisklasse - das Samsung Galaxy S3 dürfte zum Start rund 600 Euro kosten - auch zu erwarten ist.
Zunächst fällt das Display ins Auge. Der Super-AMOLED-Bildschirm bietet satte Farben und eine gute Helligkeit, die hohe Auflösung von 1280 mal 720 Pixel sorgt zudem für scharfe Kontraste. Einen Farbstich, wie er bei früheren Samsung-Displays ab und an auftrat, gibt es hier nicht. Auch reagiert der Touchscreen flott auf die Streicheleinheiten durch den Nutzer und setzt alle Wünsche zackig in die Tat um - hierfür ist aber auch der Prozessor verantwortlich. Der schnelle Quad-Core-Chip mit 1,4 GHz Taktfrequenz scheint mächtig Reserven zu haben und macht dem Samsung Galaxy S3 ordentlich Dampf. Ladezeiten oder Ruckler gehören hier zumindest auf den ersten Blick der Vergangenheit an. Android 4.0 Ice Cream Sandwich ist auf der Höhe der Zeit, die Touchwiz-Oberfläche der neuesten Generation nimmt sich zudem etwas dezenter aus als die Vorgänger - und das ist gut so.
Bedien-Erleichterungen in der Theorie gutEinen starken Fokus hat Samsung bei dem neuen Android-Flaggschiff auf den Bedienkomfort gelegt. So soll das Galaxy S3 zuhören, sehen und reagieren, ohne den Nutzer zu sehr zu fordern. Intelligent gelöst ist die Nutzung der Frontkamera, die etwa das Display nicht dimmt oder ausschaltet, so lange der Nutzer auf das Handy schaut - wird es weggelegt oder fallen die Augen beim Videoschauen zu, schaltet sich das Display ab. In eine ähnliche Richtung geht die Funktion, dass das Handy automatisch den Gesprächspartner in einer E-Mail- oder SMS-Unterhaltung anruft, wenn es zum Ohr geführt wird. Wie hilfreich diese Dinge im Alltag sind, muss das Samsung Galaxy S3 allerdings noch unter Beweis stellen.
Erstes Fazit: Gelungene Weiterentwicklung
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