erste Eindrücke

Samsung Galaxy S II im ersten Kurz-Test

Trotz Doppelkern-CPU läuft nicht alles rund
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Flacher, größer, schneller, leistungsfähiger - Samsung stößt mit dem neuen Android-Smartphone Galaxy S II I9100 in neue Dimensionen vor - zumindest auf dem Papier. Der Touchscreen des Samsung Galaxy S II basiert auf der neuen Super-AMOLED-Plus-Technologie und bietet 800 mal 480 Pixel Auflösung bei 10,85 Zentimetern Bildschirmdiagonale. Im Innern des unter Android 2.3 (Gingerbread) laufenden Smartphones arbeitet ein Dual-Core-Prozessor mit 1-GHz-Taktrate und mobile Datenübertragungen sind per HSPA+ mit Datenraten von bis zu 21,6 MBit/s im Downstream möglich. Verpackt ist die ganze Technik in einem 8,5 Millimeter flachen Gehäuse. Wir haben das auf dem Mobile World Congress vorgestellte und voraussichtlich im Mai in den Handel kommende Smartphone etwas näher angesehen.

Samsung Galaxy S II I9100 (32GB)

Samsung Galaxy S II I9100Samsung Galaxy S II I9100 Das Samsung Galaxy S II liegt angesichts seiner Größe ungemein leicht (116 Gramm) und angenehm in der Hand. Der Touchscreen nimmt fast die gesamte Oberfäche des Gerät ein und stellt Inhalte bestechend scharf, farbkräftig und kontrastreich dar. Das Super-AMOLED-PLus-Display bietet jedoch nicht nur ein brillantes Bild, sondern soll auch stromsparender als beispielsweise TFT- oder Super-LCDs sein. Beim Abspielen von Videos ist jedes Detail auf dem Smartphone-Display zu erkennen - so macht die Videosession unterwegs richtig Spaß.

Kleine Ruckler trotz Doppelkern-CPU

Samsung Galaxy S II I9100Samsung Galaxy S II I9100 Für ruckelfreie Videowiedergabe und schnelle Reaktionszeiten des Samsung Galaxy S II sollen die mit 1 GHz getaktete Doppelkern-CPU und 1 GB Arbeitsspeicher sorgen. Allerdings traten in unserem Kurztest bei der Bedienung des Geräts ab und an kleine Ruckler auf, die möglicherweise aber auch auf die von Samsung dem Android-Betriebssystem aufgelegte TouchWiz-3.0-Benutzeroberfläche zurückzuführen sein kann. Die typischen Google-Dienste des Android-Smartphones hat Samsung zudem mit vier speziellen Hubs Content- und Entertainment-Hubs ergänzt, die schnellen Zugriff auf Kommunikations-, Social-Media- und Multimedia-Dienste ermöglichen.

Die Homescreens können die Nutzer des Samsung Galaxy S II jetzt über das sogenannte Live-Panel mit mehr Online-Inhalten und -Diensten bestücken. Zudem lässt sich die Größe der einzelnen Widgets verändern, beispielsweise um Platz für weitere Mini-Programme auf den Homescreens zu schaffen. Allerdings muss man erst durch Ausprobieren lernen, welche Reaktionen Zieh- und Tipp-Bewegungen auslösen.

Auf der nächsten Seite lesen Sie, wie die Fotos und Videos auf dem Galaxy S II wirken und Sie sehen erste Eindrücke in einem Video.

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