Hands-On

Ausprobiert: Samsung Series 5 Chromebook im Hands-On

Heute beginnt die Auslieferung der Chromebooks in Deutschland
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Samsung Series 5 Chromebook im TestSamsung Series 5 Chromebook im Test Ein wenig später als geplant begann heute der Verkauf der ersten Chromebooks, des Samsung Series 5. Während die Version mit integriertem UMTS-Modem wohl noch etwas länger auf sich warten lässt, haben nun die ersten Chromebooks ohne 3G die Kunden erreicht. Beim ersten Auspacken und Ausprobieren des Samsung Series 5 zeigten sich gleich einige schöne und auch ein paar weniger gute Details.

Das Chromebook in der schwarzen Version hat seidenmatte Oberflächen, die zwar nicht besonders anfällig für Fingerabdrücke sind, aber auch nicht gerade hochwertig wirken. Das matte Display löst 1 280 mal 800 Pixel auf und bietet satte Farben und Kontraste. Die Verarbeitungsqualität ist in Ordnung, aber nicht herausragend. Die Tastatur biegt sich in der Mitte leicht durch, genau wie der Display-Deckel, und das Display lässt sich fast ein wenig zu leicht aufklappen. Das Scharnier, das wie die komplette Optik des Chromebooks ein klein wenig vom Macbook aus dem Hause Apple abgekupfert wirkt, ist allerdings großzügig dimensioniert und stabil. Gefühlt wiegt das Chromebook für die Größe etwas zu viel, wirklich zu schwer ist es aber nicht. Neben dem Gerät selbst, das als Anschlüsse über zwei USB-Ports, einen Headset-Anschluss, einen Kartenleser und einen kleinen Bildschirm-Ausgang verfügt, werden ein Netzteil und ein VGA-Adapter mitgeliefert.

Deutsche Tasten, zum Teil amerikanische Belegung

VGA-Adapter wird mitgeliefertVGA-Adapter wird mitgeliefert Nach dem ersten Start des Samsung Series 5 und der Anmeldung im WLAN war das Chromebook zunächst eine gute halbe Stunde damit beschäftigt, Updates aus dem Internet zu laden und zu installieren. Dieser Vorgang lässt sich nicht unter- oder abbrechen. Danach noch schnell ein Bild mit der Webcam machen, Passwort eingeben, und los geht's. Google zeigt bei der ersten Benutzung des Chromebook ein Tutorial, welches das Netbook mit dem Cloud-Betriebssystem in allen Einzelheiten vorgestellt. In einem weiteren Browser-Tab - denn nur aus dem Browser besteht schließlich das Chromebook - wird das Benutzerhandbuch geöffnet.

Surfen auf dem ChromebookSurfen auf dem Chromebook Aus dem Browser kommt der Nutzer des Chromebook nicht heraus, auf der Startseite von Chrome finden sich einige Shortcuts, etwa zu Google Mail oder zum Chrome Web Store, der weitere Anwendungen bereit hält. Die Druckfunktion ist über Google Cloud Print gelöst. Hier und da scheint das Betriebssystem allerdings noch etwas hakelig. Im Anmeldedialog nimmt Google Chrome OS trotz deutscher Spracheinstellung die amerikanische Tastaturbelegung an. Das lässt sich zwar umstellen, allerdings recht unauffällig in der rechten oberen Ecke - das findet nicht jeder sofort. Hier und da zeigte sich Chrome OS zudem vergleichsweise langsam, etwa bei aufwendigen Webseiten. Das sollte mit einer schnellen SSD, dem Dual-Core-Prozessor Intel Atom N570 und einem so schlanken Betriebssystem eigentlich nicht passieren, trotz fehlendem externen Grafikchip. Im Großen und Ganzen reagiert das System aber flott und flüssig. Alles Weitere werden die kommenden Tage zeigen, wenn wir das Chromebook von Samsung ausführlich testen.

Samsung Series 5 Chromebook im kurzen Hands-On-Video

Vom Samsung Series 5 Chromebook haben wir auch ein schnelles Hands-On-Video angefertigt, um das Cloud-Netbook in bewegten Bildern zu präsentieren. Zusammen mit dem kommenden Testbericht wird ein weiteres Video folgen, welches das Gerät im Detail zeigt.

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