Chrome-OS

Samsung zeigt neue Chromebooks auf der CES

Außerdem Chromebox ab Frühjahr im Handel erhältlich
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Die Chromebox soll im Frühjahr verfügbar seinDie Chromebeox soll im Frühjahr verfügbar sein Bislang waren die im vergangenen Jahr auf dem Markt eingeführten Chromebooks kein Verkaufsschlager. Die Geräte waren vergleichsweise groß und schwer, sie wirkten sehr plastiklastig und ein Betriebssystem, das lediglich aus einem Internet-Browser besteht, vermochte ebenfalls nicht zu überzeugen. Dazu kamen Verkaufspreise von bis zu 450 Euro für viele potenzielle Interessenten zuviel Geld für zu wenig Leistung.

Nun versucht es Samsung mit einer Neuauflage des Chromebooks. Diese erinnert mit einem deutlich schlankeren Design an die Ultrabooks, die verschiedene Hersteller als besonders handliche Windows-Laptops vorgestellt haben. Nur 1,37 Kilogramm wiegt das neue Chromebook, das ebenso wie der Vorgänger mit einem 12,1 Zoll großen Monitor ausgestattet ist. Dieser ist im 16:10-Format gehalten und bietet eine Auflösung von 1 280 mal 800 Pixel.

Samsung setzt bei der Neuauflage des Chromebooks auf einen Dual-Core-Celeron-Prozessor, während das bisherige Chromebook mit einem Intel-Atom-Chip ausgestattet war. Dazu kommen 2 GB Arbeitsspeicher und 16 GB Speicherplatz für Daten. Mehr benötigt das Chromebook nicht, zumal die Großteil der Daten und alle Anwendungen ohnehin nicht lokal auf dem Rechner, sondern in der Cloud liegen.

Das neue Chromebook hat darüber hinaus Stereo-Lautsprecher an Bord. Dazu kommen ein VGA-Adapter, ein Kartenleser und eine Webcam. Wie bisher verfügt das Gerät über eine QWERTZ-Tastatur und über ein Touchpad. Im zweiten Quartal 2012 soll die Neuauflage des Netbooks mit dem Google-Betriebssystem lieferbar sein - wie bisher einerseits in einer Version, bei der sich der Internet-Zugang nur über WLAN herstellen lässt, und in einer Variante mit zusätzlicher GPRS/UMTS-Schnittstelle.

Chromebox: Nettop mit Chrome-OS

Samsung hat darüber hinaus auch eine neue Variante der Chromebox vorgestellt, die wie die neuen Chromebooks im Frühjahr lieferbar sein soll. Dabei handelt es sich um eine Blackbox, die mit Tastatur, Maus und Monitor verbunden wird und somit als Alternative zu einem Desktop-PC dienen soll. Als Betriebssystem kommt auch bei der Chromebox das weitgehend auf den Browser beschränkte Chrome-OS zum Einsatz.

Nach einem Engadget-Bericht kommt die Chromebox ebenfalls mit einer Dual-Core-Celeron-CPU, 2 GB RAM und 16 GB SSD-Speicher. Das sind die gleichen Spezifikationen wie beim Chromebook. Der Verkaufspreis soll in den USA bei etwa 400 Dollar (umgerechnet knapp 315 Euro) liegen, während das Chromebook je nach Ausstattung zu Preisen zwischen 399 und 449 Dollar über den Ladentisch gehen soll.

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