![]() |
![]() |
|||||
|
||||||
| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 15.02.2012 |
Datensicherheit im Netz: Forscher knacken RSA-76808.01.2010
14:14 1024-Bit-Schlüssel soll bis Ende des Jahrzehnts folgen
Die heute gebräuchlichen Schlüssel zur abgesicherten
Übertragung von Daten im Internet könnten nach Erkenntnissen von
Forschern schon in einigen Jahren unsicher werden. Ein
internationales Team unter Bonner Beteiligung hat jetzt einen 768 Bit
langen Schlüssel geknackt. Das sei eine Zahl mit 232 Stellen und
damit Weltrekord, teilte die Universität Bonn heute mit. Damit
sind die Forscher dem aktuell gängigen Schlüssel von 1 024 Bit schon
ein Stück näher gekommen. Die Forscher nutzten ein Computernetzwerk.
Auf einem herkömmlichen PC hätte das Knacken dieses Schlüssels nach
ihren Angaben rund 2000 Jahre gedauert.
Viele Verfahren zur Verschlüsselung sensibler Daten beruhen darauf, dass es äußerst schwierig ist, große Zahlen in ihre sogenannten Primfaktoren zu zerlegen. Primfaktoren sind diejenigen Primzahlen, die multipliziert die gesuchte Zahl ergeben. So hat etwa die Zahl 21 die Primfaktoren drei und sieben (3 mal sieben gleich 21). Drei US-Forscher entwickelten 1977 ein Verfahren zur Datenverschlüsselung und nutzten es später auch kommerziell. Ihre nach ihren Initialen "RSA" genannte Technik steckt inzwischen in jedem Internet-Browser. Ein kleines Programm verschlüsselt dort etwa Kreditkartennummern so, dass böswillige Lauscher mit ihnen nichts anfangen können. Forscher: 1024-Bit-Schlüssel folgt vermutlich vor Ende des JahrzehntsDie jetzt geknackte Zahl trägt die nüchterne Bezeichnung RSA-768, das heißt, sie hat 768 Bit. In Dezimalschreibweise entspricht das 232 Stellen. Damit handelt es sich um das größte Zahlenungetüm von allgemeiner Form, das bislang in seine Primfaktoren zerlegt wurde. "Die Zerlegung eines 1024-Bit-Schlüssels wäre um drei Größenordnungen schwieriger als das jetzt abgeschlossene Projekt", sagte Prof. Jens Franke vom Institut für Mathematik der Universität Bonn. Dennoch werde der erste 1024-Bit-Schlüssel vermutlich noch vor Ende des Jahrzehnts geknackt. Gestützt wird diese Einschätzung durch die bisherigen Rekorde: 1999 fiel RSA-512, sechs Jahre später RSA-663 und nun RSA-768. Um weiterhin eine verlässliche Sicherung zu gewährleisten, empfehlen Experten bereits, nach Ende dieses Jahres keine 1024-Bit-Schlüssel mehr zu verwenden, sondern zu 2048-Bit-Schlüsseln überzugehen. An dem Weltrekord waren außer der Universität Bonn das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnologie, das Centrum Wiskunde & Informatica in den Niederlanden, die schweizerische École polytechnique fédérale de Lausanne, das französische Institut national de recherche en informatique et en automatique sowie die japanische Nippon Telegraph and Telephone beteiligt.
Angebote unserer Partner
Unitymedia:
Mach’s 3play: Jetzt die Kombiangebote mit DigitalTV entdecken.
Jetzt zugreifen!
Viren, Phishing, Spyware: Gefahren und Abwehrstrategien
dpa / Ralf Trautmann
Anzeige:
Meinungen und Erfahrungen der Community:
Weitere News vom 08.01.2010:
- Prepaidkarten von Ring weiterhin kostenlos erhältlich |
|
Gefahren im Netz
Phishing: Angriff aufs Konto
Erste Hilfe:
Aktuelle News zum Thema:
Forum und Diskussion
Spyware, Cookies, Internetspuren Hoax und Kettenmail Viren und Würmer Online-Banking Spam Dialer-Varianten WLAN-Sicherheit
Günstig surfen
teltarif.de-Breitband-Rechner
Schnell surfen
Tipps und Tricks
Internet-by-Call-Tarifrechner Der Mobilfunk-Daten-Rechner Aktuelle DSL-Flatrates Kabel-Internet-Tarife Überblick: LTE-Tarife Tarife: Satelliten-Internet
DSL beschleunigen
Internet-Ratgeber
Internet-Dienste
Alles zu Internet by Call Kostenlos surfen SMS kostenlos Freie Domains finden E-Mail: POP- und IMAP-Daten Freemailer im Überblick
Internet-Anbieter
|
|||||||||||||||||||||||||
Alle Texte und Tabellen © 1997 - 2012 teltarif.de Onlineverlag GmbH
[Homepage] · [Unternehmen] · [Impressum/AGB/Ihre Daten] · [Feedback] · [Mediadaten] · [Partnerprogramm] · [Presse] · [Jobs] *) teltarif.de registrierte zuletzt 1 200 000 Unique User pro durchschnittl. Monat Quelle: teltarif.de: AGOF internet facts 2011-10, Erwachsene ab 14 Jahre | |||||||||||||||||||||||||||