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FRITZ!Box-Update: AVM stellt Sicherheits-Update bereit

AVM hat das Sicherheitsleck gefunden und Sicherheitsupdates für verschiedene Fritzboxen bereits zur Verfügung gestellt. Auch die Router der Kabelbetreiber sollen in Kürze ein Update erhalten.
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Sicherheits-Updates für die FRITZ!BoxSicherheits-Updates für die FRITZ!Box AVM hat die in dieser Woche bekannt gewordene Schwachstelle in seinen FRITZ!Box-Routern gefunden und damit begonnen, Sicherheits-Updates für seine FRITZ!Box-Modelle zur Verfügung zu stellen. Für viele Modelle stehen die Updates bereits zur Verfügung - unter anderem für die aktuellen Modelle FRITZ!Box 7490, 7390, 7360, 7270 oder 7240. Eine Liste aller Modelle hat der Anbieter AVM auf einer speziellen Seite veröffentlicht, die auch am Wochenende regelmäßig aktualisiert werden soll. Die Sicherheits-Updates können über die Update-Funktion der FRITZ!Box gesucht und eingespielt werden.

Auch die FRITZ!Box-Modelle, die über diverse Kabelnetz-Anbieter vertrieben werden und in der Regel vom Kunden nicht selbst mit Updates versorgt werden können, sollen in Kürze ein entsprechendes Sicherheitsupdate erhalten. Wie AVM bekannt gibt, arbeitet der Routerhersteller mit den Kabelbetreibern zusammen, um die Updates schnellstmöglich bereitsstellen zu können. Betroffen sind hier die Modelle FRITZ!Box 6360 Cable, 6340 Cable und 6320 Cable. Bis es soweit ist, sollte allerdings der Fernzugriff über Port 443 auf den Router deaktiviert werden.

Sicherheitslücke "MyFRITZ"

Anfang dieser Woche warnte AVM einer FRITZ!Box vor missbräuchlicher Telefonnutzung über den Router. Dabei hatten sich Unbefugte offenbar von außen Zugriff auf den Router beschafft und kostenpflichtige Telefon-Mehrwertdienste eingerichtet. Anfangs wurde von einem Zusammenhang mit dem Diebstahl von 16 Millionen digitalen Identitäten ausgegangen, weil die Angreifen die genaue Kombination aus Mailadresse oder FRITZ!Box-Benutzername, IP-Adresse der FRITZ!Box und Kennwörtern für Fernzugang und FRITZ!Box-Oberfläche verfügen mussten. Kurz vor dem Wochenende konnte AVM dann aber den Weg der Angreifer nachvollziehen und stellte fest, dass es sich um einen gezielten Angriff auf Funktionen, die über den Port 443 realisiert werden - insbesondere ist hier der MyFRITZ-Dienst zu nennen - handelte. Dabei wurden auch Passwörter entwendet.

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