USA

Mobil Telefonieren und Surfen in den USA

Mobiles Telefonieren und Surfen mit dem eigenen Handy ist in den USA kein Problem, sofern ein paar Dinge beachtet werden. Auf dieser Seite finden Sie Informationen zum Telefonieren und Surfen in den UMTS/LTE-Mobilfunknetzen in den USA. Auf weiteren Infoseiten halten wir Informationen zu Ihrem Reiseland und zum Telefonieren im Festnetz in den bereit.
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Mobil telefonieren in den USAMobil Surfen und Telefonieren in den USA Auf dieser Seite finden Sie Informationen zum Telefonieren in den Mobilfunknetzen in den USA. Auf weiteren Infoseiten halten wir Informationen zu Ihrem Reiseland und zum Telefonieren im Festnetz in den USA bereit:

Die weiteren Infoseiten zum Telefonieren in den USA

In den USA gibt es inzwischen recht gut ausgebaute Mobilfunknetze, die mittlerweile auch mit LTE ausgerüstet wurden. Dennoch ist die Handy-Telefonie jenseits des Atlantiks nicht mit den Gepflogenheiten in Europa vergleichbar. Zum einen werden von vielen Mobilfunkanbietern in erster Linie die großen Ballungsgebiete und wichtige Interstates bzw. Highways abgedeckt, nicht jedoch das Land dazwischen. Zum anderen funken die amerikanischen Mobilfunknetze in anderen Frequenzbereichen. Bei GSM sind das die Frequenzen um 850 und 1900 MHz, für UMTS und LTE werden ebenfalls teilweise andere Frequenzbereiche als in Europa verwendet.

Günstige Verbindungen in die USA
Sie möchten von Deutschland aus in die USA telefonieren? Unsere Tarifabfrage nennt Ihnen günstige Tarife vom Festnetz und Handy.
Wer in Nordamerika telefonieren oder mobil surfen möchte, benötigt daher ein Handy, das die dort üblichen Frequenzbereiche abdeckt. Bei modernen Smartphones ist das aber in der Regel kein Problem, denn diese unterstützen sowohl alle GSM-Frequenzen (Quad-Band) als auch viele weltweit verwendeten UMTS- und LTE-Frequenzen.

Andere Frequenzbänder auch bei HSPA und LTE

Bei UMTS bzw. LTE kann es allerdings sein, dass der Standard nicht mit jedem Anbieter oder an jedem Ort genutzt werden kann, wenn das eigene Handy nur einige der verwendeten Frequenzbereiche unterstützt. In den USA werden für UMTS und LTE teilweise andere Frequenzen und Modulationen verwendet, die nicht jedes in Europa verkaufte Handy unterstützt. Die Zeiten, in denen sich Kunden für ihren USA-Urlaub ein Handy beim Netzbetreiber leihen mussten, sind aber definitiv vorbei. GPRS bzw. EDGE sollte immer funktionieren, wenn die entsprechenden GSM-Frequenzen unterstützt werden. Ob ihr Handy ein sogenanntes Quadband-Handy ist, das die vier GSM-Frequenzbänder um 850, 900, 1800 und 1900 MHz unterstützt, können Sie in unserer Handy-Datenbank nachschlagen.

Eine manuelle Netzwahl, bei der man sich früher beim günstigsten Roaming-Partnernetz seines Heimat-Netzbetreibers einbuchen konnte, ist kaum noch interessant: In den aktuellen Roaming-Tarifen gelten Einheitspreise für ganze Ländergruppen - unabhängig vom Netz, das man gerade verwendet.

Roaming-Preise für Vertragskunden der deutschen Netzbetreiber für die USA

  Telekom Vodafone E-Plus o2
Taktung 60 / 60 60 / 30 60 / 60 60 / 60
Gespräche im Gastland 149 194 1) 149 159
Gespräche nach Deutschland 149 163 1) 149 159
Ankommende Gespräche 2) 69 71 69 69
SMS nach Deutschland 49 46 1) 39 49
Stand: Oktober 2015, alle Angaben ohne Gewähr, geringe Rundungsdifferenzen vorbehalten.
1) 10 Prozent günstiger, wenn man sich im Vodafone Partnernetz befindet.
2) Für ankommende Roaminggespräche könnten amerikanische Netzbetreiber eine zusätzliche Gebühr erheben.

Roaming für Prepaid-Kunden

Früher war das Roaming für die Nutzer von Prepaid-Karten besonders teuer. Inzwischen haben die Anbieter aber sogar Roaming-Option für Prepaid-Kunden eingeführt. Details dazu haben wir in einem eigenen Ratgeber zusammengefasst. Eine Übersicht zu den Preisen, die Prepaid-Kunden für Gespräche mit ihrem Handy in den USA zahlen, finden Sie in der nachfolgenden Tabelle.

Übersicht Roaming-Preise für deutsche Prepaidkunden in den USA

  Telekom Vodafone E-Plus 3) o2
Taktung 60 / 60 60 / 30 60 / 60 60 / 10
Gespräche im Gastland 149 218 1) 149 179
Gespräche nach Deutschland 149 218 1) 149 159
Ankommende Gespräche 69 96 69 69
SMS weltweit 39 84 2) 39 49
Stand: Oktober 2015, alle Angaben ohne Gewähr, geringe Rundungsdifferenzen vorbehalten.
1) 153 Cent, wenn man sich im Vodafone Netz befindet.
2) 41 Cent, wenn man sich im Vodafone Netz befindet.
3) Preise gelten auch bei den E-Plus-Discountern.

USA-Prepaid-SIM kann sich lohnen

Egal ob Sie länger in den USA sind oder nur einige Wochen im Urlaub - für die mobile Kommunikation kann sich der Kauf einer lokalen Prepaid-Karte lohnen. Diese gibt es in vielen Geschäften wie Walmart, Publix oder Walgreens ab ca. 10 Dollar. In einigen Shops werden die SIM-Karten auch zusammen mit einem preisgünstigen Handy angeboten.

In der Regel müssen die SIM-Karten vor der ersten Benutzung registriert werden, was per Internet erledigt werden kann. Die Rufnummer wird der SIM erst nach erfolgter Registrierung zugeteilt und per SMS mitgeteilt. Während der Registrierung kann auch der gewünschte Tarif gewählt werden, bei einigen Anbietern ist die Auswahl der Tarife abhängig vom Endgerät, das verwendet wird.

Der Kauf und die Inbetriebnahme der SIM-Karte in den USA gestaltet sich in der Regel als recht einfach. Wer schon mit einer betriebsbereiten SIM in die USA starten will, kann eine entsprechende SIM auch in Deutschland online erwerben. Diese sind zwar etwas teurer, dafür erhält man eine aktivierte SIM und die Rufnummer vorab.

Die Tarife der USA-SIMs sind auch preislich recht attraktiv. Eine Allnet-/SMS-Flat mit 5 GB LTE-Daten erhält der Kunde bei AT&T schon für 60 Dollar für 30 Tage, 2,5 GB Daten sind mit Allnet-/SMS-Flat bereits ab 45 Dollar zu bekommen. Auch die Tarife für Telefonate nach Deutschland sind deutlich günstiger als mit deutschen SIM-Karten im Roaming.

Eingehende Gespräche kosten extra

Im Gegensatz zu vielen anderen Reiseländern ist eine nordamerikanische Wertkarte kein Garant zum Sparen. Auch mit einer solchen Karte zahlen Sie für eingehende Gespräche Geld. Das ist in Amerika selbst bei Vertragskarten so üblich. Grund: Die Mobilfunknetze haben keine eigene Vorwahl. Handys bekommen ganz normale Festnetz-Rufnummern. Anrufer zahlen somit den gleichen Preis wie für ein Gespräch ins amerikanische Festnetz. Die Kosten für die Weiterleitung ins Mobilfunknetz trägt der Angerufene. Diese Kosten sind aber deutlich geringer als eingehende Telefonate auf der deutschen SIM im Roaming.

Auch mit Calling Cards kann man seine Gesprächskosten vom Handy aus kaum minimieren. Die Zugangsnummern mit Vorwahlen wie 1-800 oder 1-888 sind zwar vom Festnetz aus kostenlos zu erreichen. Wählt man eine solche "Toll Free"-Nummer aber vom Handy aus an, so fallen hierfür Gesprächskosten für ein Inlandstelefonat an.

Sind Sie der Meinung, wir haben einen wichtigen Tipp vergessen, dann schreiben Sie uns einfach eine E-Mail an info@teltarif.de.