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Festnetz Internet Mobilfunk Handy & Co. mobicroco Meldung Meinung Service 22.05.2013 

Themenspecial Reise und Roaming

Mobil telefonieren in den USA

Kleiner Ratgeber für Handy-Telefonie in den USA

Auf dieser Seite finden Sie Informationen zum Telefonieren in den Mobilfunknetzen in den USA. Auf weiteren Infoseiten halten wir Informationen zu Ihrem Reiseland und zum Telefonieren im Festnetz in den USA bereit:

Die weiteren Infoseiten zum Telefonieren in den USA

Auch in den USA gibt es inzwischen recht gut ausgebaute GSM-Mobilfunknetze. Dennoch ist die Handy-Telefonie jenseits des Atlantiks nicht mit den Gepflogenheiten in Europa vergleichbar. Zum einen werden in erster Linie nur die großen Ballungsgebiete und wichtige Interstate-Highways abgedeckt, nicht jedoch das Land dazwischen. Zum anderen funken die amerikanischen GSM-Netze in den Frequenzbereichen um 850 und 1900 MHz.

Günstige Verbindungen in die USA
Sie möchten von Deutschland aus in die USA telefonieren? Unsere Tarifabfrage nennt Ihnen günstige Tarife vom Festnetz und Handy.
Wer in Nordamerika telefonieren möchte, benötigt daher entweder ein separates Handy, das die dort üblichen Frequenzbereiche abdeckt, oder ein so genanntes Triband- oder Quadband-Handy, das sowohl die in Europa üblichen Frequenzbänder um 900 und 1800 MHz, als auch die amerikanischen Bereiche unterstützt.

Tri- oder Quadband-Handys erforderlich

Hält man sich öfter in den USA auf, ist es möglicherweise sinnvoll, bei der nächsten Vertragsverlängerung oder dem nächsten Vertragsabschluss auf ein Nordamerika-taugliches Handy umzusteigen. Eine manuelle Netzwahl, bei der man sich früher beim günstigsten Roaming-Partnernetz seines Heimat-Netzbetreibers einbuchen konnte, ist kaum noch interessant: In den aktuellen Roaming-Tarifen gelten Einheitspreise für ganze Ländergruppen - unabhängig vom Netz, das man gerade verwendet.

Roaming-Preise für Vertragskunden der deutschen Netzbetreiber für die USA

  Telekom Vodafone E-Plus o2
Taktung 60 / 60 60 / 30 60 / 60 60 / 60
Gespräche im Gastland 149 163 1) 149 159
Gespräche nach Deutschland 149 163 1) 149 159
Ankommende Gespräche 2) 69 71 69 69
SMS weltweit 39 46 1) 39 49
Stand: März 2013, Preise in Cent, geringe Rundungsdifferenzen vorbehalten.
1) 10 Prozent günstiger, wenn man sich im Vodafone Partnernetz befindet.
2) Für ankommende Roaminggespräche könnten amerikanische Netzbetreiber eine zusätzliche Gebühr erheben.

Roaming für Prepaid-Kunden

Früher war das Roaming für die Nutzer von Prepaid-Karten besonders teuer. Inzwischen hat mit Vodafone aber sogar ein Netzbetreiber eine Roaming-Option für Prepaid-Kunden eingeführt. Das ReiseVersprechen kann auch mit CallYa genutzt werden.

Eine Besonderheit stellt der virtuelle Netzbetreiber Telogic dar, der über verschiedene Reseller Prepaidkarten verkauft, die spezielle Tarife für die Nutzung im Ausland anbieten. Informationen über diese Roaming-SIMs haben wir auf einer separaten Infoseite zusammengestellt. Eine Übersicht zu den Preisen, die Prepaid-Kunden für Gespräche mit ihrem Handy in den USA zahlen, finden Sie in der nachfolgenden Tabelle.

Übersicht Roaming-Preise für deutsche Prepaidkunden in den USA

  Telekom Vodafone E-Plus 3) o2
Taktung 60 / 60 60 / 30 60 / 60 60 / 10
Gespräche im Gastland 149 183 1) 149 179
Gespräche nach Deutschland 149 183 1) 149 159
Ankommende Gespräche 69 81 69 69
SMS weltweit 39 71 2) 39 49
Stand: März 2013, Preise in Cent, geringe Rundungsdifferenzen vorbehalten.
1) 153 Cent, wenn man sich im Vodafone Netz befindet.
2) 41 Cent, wenn man sich im Vodafone Netz befindet.
3) Preise gelten auch bei den E-Plus-Discountern.

Wenn Sie länger in den USA sind, lohnt sich eventuell der Kauf einer lokalen Prepaid-Karte. Einige Händler könnten dafür allerdings den Nachweis einer amerikanischen Sozialversicherungsnummer verlangen, was die Anschaffung freilich erschwert.

Allerdings sei angemerkt: Im Gegensatz zu vielen anderen Reiseländern ist eine nordamerikanische Wertkarte kein Garant zum Sparen. Auch mit einer solchen Karte zahlen Sie für eingehende Gespräche Geld. Das ist in Amerika selbst bei Vertragskarten so üblich. Grund: Die Mobilfunknetze haben keine eigene Vorwahl. Handys bekommen ganz normale Festnetz-Rufnummern. Anrufer zahlen somit den gleichen Preis wie für ein Gespräch ins amerikanische Festnetz. Die Kosten für die Weiterleitung ins Mobilfunknetz trägt der Angerufene.

Auch mit Calling Cards kann man seine Gesprächskosten vom Handy aus kaum minimieren. Die Zugangsnummern mit Vorwahlen wie 1-800 oder 1-888 sind zwar vom Festnetz aus kostenlos zu erreichen. Wählt man eine solche "Toll Free"-Nummer aber vom Handy aus an, so fallen hierfür Gesprächskosten für ein Inlandstelefonat an.

Eine Besonderheit stellt die Möglichkeit des Roamings im Nextel-Netz dar. Dieses funkt im nicht-GSM-kompatiblen iDEN-Standard, so dass hierfür spezielle Endgeräte erforderlich sind. Diese kann man über seinen Netzbetreiber mieten. Vorteil von Nextel, das u.a. auch von vielen Fernfahrern in den USA genutzt wird, ist eine gegenüber den GSM-Netzen bessere Flächenversorgung.

Lesererfahrungen zum Thema "Handy-Nutzung in den USA"

Suchen Sie Erfahrungen und Hinweise von anderen teltarif-Leser zu diesem Thema? Tipps finden Sie in unserem Forum zu Handy-Nutzung in den USA: Telefonieren und surfen mit Prepaid-Karte.

Sind Sie der Meinung, wir haben einen wichtigen Tipp vergessen, dann schreiben Sie uns einfach eine E-Mail an info@teltarif.de.

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Meinungen und Erfahrungen der Community:

Betreff Autor Datum
In Kanada mit Nokia e75 telefonieren ... Regine277 03.05.13 07:28
Mobilfunkfrequenzen in USA und kanada brw010 02.05.13 15:35
Kosten für GSM Codes im Ausland? ... johannes867 25.03.13 15:34
RE: Reise Sim performer 07.03.13 18:16
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Quelle: teltarif.de: AGOF internet facts 2013-02 Erwachsene ab 14 Jahre