Auf dieser Seite finden Sie Informationen zum Telefonieren in den Mobilfunknetzen
in Kanada. Auf weiteren Infoseiten halten wir Informationen zu Ihrem Reiseland
und zum Telefonieren im Festnetz in Kanada bereit:
Die weiteren Infoseiten zum Telefonieren in Kanada
Auch in Kanada gibt es inzwischen recht gut ausgebaute GSM-Mobilfunknetze.
Dennoch ist die Handy-Telefonie jenseits des Atlantiks nicht mit den
Gepflogenheiten in Europa vergleichbar. Zum einen werden in erster Linie
nur die großen Ballungsgebiete und wichtige Interstate-Highways abgedeckt,
nicht jedoch das Land dazwischen. Zum anderen funken die kanadischen
GSM-Netze in den Frequenzbereichen um 850 und 1900 MHz.
Günstige Verbindungen nach Kanada
Sie möchten von Deutschland aus nach Kanada telefonieren? Unsere Tarifabfrage
nennt Ihnen günstige Tarife für
Festnetz und
Handy.
Wer in Kanada telefonieren möchte, benötigt daher entweder ein
separates Handy, das die dort üblichen Frequenzbereiche abdeckt, oder
ein so genanntes Triband- oder Quadband-Handy, das sowohl die in Europa
üblichen Frequenzbänder um 900 und 1800 MHz, als auch die kanadischen
Bereiche unterstützt.
Tri- oder Quadband-Handys erforderlich
Hält man sich öfter in Kanada auf, so macht es möglicherweise Sinn, bei der
nächsten Vertragsverlängerung oder dem nächsten Vertragsabschluss auf ein
Nordamerika-taugliches Handy umzusteigen. Im Gegensatz zu den meisten
europäischen Ländern steht in Kanada oft nur ein GSM-Netz zur Verfügung. Eine
manuelle Netzwahl, bei der man sich beim günstigsten Roaming-Partnernetz
seines Heimat-Netzbetreibers einbucht, entfällt daher. Außerdem gelten in den
aktuellen Roaming-Tarifen ohnehin Einheitspreise für ganze Ländergruppen.
Roaming-Preise für Vertragskunden der deutschen Netzbetreiber für Kanada
Preise in Cent
T-Mobile
Vodafone
E-Plus
o2 Germany
Taktung
60 / 60
60 / 30
60 / 60
60 / 60
Gespräche im Gastland
149
1631
149
159
Gespräche nach Deutschland
149
1631
149
159
Ankommende Gespräche2
69
71
69
69
SMS weltweit
39
461
39
49
Stand: November 2009, alle Angaben ohne Gewähr, geringe Rundungsdifferenzen vorbehalten. 1) 10 Prozent günstiger, wenn man sich im Vodafone Partnernetz befindet. 2) Für ankommende Roaminggespräche könnten amerikanische Netzbetreiber eine zusätzliche Gebühr erheben.
Roaming für Prepaid-Kunden
Früher war das Roaming für die Nutzer von Prepaid-Karten
besonders teuer. Inzwischen hat mit Vodafone aber sogar ein
Netzbetreiber eine Roaming-Option für Prepaid-Kunden eingeführt. Das
ReiseVersprechen kann auch mit CallYa genutzt
werden.
Eine Besonderheit stellt der virtuelle Netzbetreiber vistream
dar, der über verschiedene Reseller Prepaidkarten verkauft, die spezielle Tarife für
die Nutzung im Ausland anbieten. Informationen über diese Roaming-SIMs haben wir auf
einer separaten Infoseite zusammengestellt.
Eine Übersicht zu den Preisen, die Prepaid-Kunden für Gespräche mit ihrem
Handy in Kanada zahlen, finden Sie in der nachfolgenden Tabelle.
Preise in Cent
T-Mobile
Vodafone
E-Plus1
o2 Germany
vistream
Taktung
60 / 60
60 / 30
60 / 60
60 / 10
30 / 30
Gespräche im Gastland
149
1833
149
-
169
Gespräche nach Deutschland
149
1833
149
-
179
Ankommende Gespräche5
69
81
69
99
1192
SMS weltweit
39
714
39
99
-
Stand: November 2009, alle Angaben ohne Gewähr, geringe Rundungsdifferenzen vorbehalten. 1) Preise gelten auch bei den E-Plus-Discountern. 2) Abrechnung im 60/60-Takt. 3) 153 Cent, wenn man sich im Vodafone Netz befindet. 4) 41 Cent, wenn man sich im Vodafone Netz befindet. 5) Für ankommende Roaminggespräche könnten amerikanische Netzbetreiber eine zusätzliche Gebühr erheben.
Wenn Sie länger in Kanada sind, lohnt sich eventuell der Kauf einer lokalen
Prepaid-Karte. Einige Händler könnten dafür
allerdings den Nachweis einer amerikanischen Sozialversicherungsnummer
verlangen, was die Anschaffung freilich erschwert. Allerdings sei angemerkt: Im Gegensatz zu vielen anderen Reiseländern
ist eine nordamerikanische Wertkarte kein Garant zum Sparen. Auch mit einer
solchen Karte zahlen Sie für eingehende Gespräche Geld. Das ist in Kanada
selbst bei Vertragskarten so üblich. Grund: Die Mobilfunknetze haben keine
eigene Vorwahl. Handys bekommen ganz normale Festnetz-Rufnummern. Anrufer
zahlen somit den gleichen Preis wie für ein Gespräch ins amerikanische
Festnetz. Die Kosten für die Weiterleitung ins Mobilfunknetz trägt der
Angerufene.
Auch mit Calling Cards kann man
seine Gesprächskosten vom Handy aus kaum minimieren. Die Zugangsnummern mit
Vorwahlen wie 1-800 oder 1-888 sind zwar vom Festnetz aus kostenlos zu
erreichen. Wählt man eine solche "Toll-Free"-Nummer aber vom Handy aus an,
so fallen hierfür Gesprächskosten für ein Inlandstelefonat an.
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