Roaming in fremdem Netz: Telefonrechnung über 46 000 Euro
14.11.2009 16:35
Ungewolltes Roaming in Grenznähe führte zu Horror-Rechnung
Falsches Netz, fette Rechnung: Ein Franzose, der in
der Nähe der belgischen Grenze wohnt, hat eine sagenhafte
Telefonrechnung in Höhe von 46 000 Euro erhalten. Vermutlich habe
seine UMTS-Karte, die einen drahtlosen Zugang zum Internet
ermöglicht, automatisch das belgische Telefonnetz angewählt,
berichtet heute die Zeitung Le Monde.
Er habe bislang
vergeblich versucht, France Télécom zu einer Kulanzregelung zu
bewegen. Das Unternehmen betonte, der Kunde sei per E-Mail gewarnt
worden, als die Rechnung 12 000 Euro erreicht habe - was dieser aber
bestreitet. Die UMTS-Karte wurde mittlerweile gesperrt. Der
schockierte Kunde hat sich an eine Verbraucherberatung gewandt und
will vor Gericht ziehen.
So entgehen Sie der Roaming-Falle
Ähnliche Fälle gab es unter anderem auch in Österreich und Deutschland. In letzterem Fall konnte teltarif.de den Mobilfunkbetreiber E-Plus zum Einlenken bringen. Tipps zur Kostenvermeidung finden Sie in einem teltarif-Artikel zu dem Thema.
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