Wie
berichtet hat die Hamburger Zeitschrift
Capital in ihrer morgen
erscheinenden Ausgabe in einem Artikel auf Probleme mit der Datensicherheit bei
den
Blackberry-
Smartphones des kanadischen Herstellers
Research In Motion (
RIM) hingewiesen. Dieser sieht sich in
dem betreffenden Artikel zu Unrecht an den Pranger gestellt und führt nun
Expertenmeinungen ins Spiel, um die Sicherheit seiner Benutzerdaten nachzuweisen.
Seit Ende November letzten Jahres ist RIM demnach im Besitz eines
Sicherheitstestats vom deutschen Fraunhofer Institut für Sichere
Informationstechnologie (Fraunhofer SIT). Dieses Zertifikat bescheinigt den erfolgreichen
Test, dass weder RIM noch Dritte Zugriff auf die Daten innerhalb des Systems
haben und auch keine Hintertüren für Eindringlinge entdeckt wurden. Das Testat
ist zwei Jahre gültig und läuft dementsprechend im Dezember 2010 aus. Außerdem
weist RIM darauf hin, dass britische Unternehmen auf die über den zentralen
Server in London laufenden Daten keinerlei Zugriff hätten, da das entsprechende
Gesetz - der so genannte "Regulation of Investigatory Power Act" (RIP Act) -
nicht auf Daten anwendbar sei, die sich im Transit befänden. Der RIP Act sei
ein rein britisches Gesetz und führe daher nicht zur Speicherung oder
Durchsuchung von Daten, die sich lediglich "auf der Durchreise" befinden.
Weiterhin würden mittlerweile in mehreren Bundesländern, zuletzt in NRW, in den
Behörden Blackberry-Geräte eingesetzt, die Tendenz sei, wie auch bei großen
Unternehmen, steigend.