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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 25.05.2013 |
RIM: Der Blackberry-Hersteller bekommt einen deutschen Chef23.01.2012
09:51 Thorsten Heins löst die bisherige Führungsriege bei den Kanadiern ab
Von dpa / Marc Kessler
Ein Deutscher rückt überraschend an die Spitze
des Blackberry-Herstellers Research in Motion (RIM). Der bisher fürs
Tagesgeschäft zuständige Thorsten Heins löst mit sofortiger Wirkung
das zuletzt viel kritisierte Führungsduo Mike Lazaridis und Jim
Balsillie ab, wie das kanadische Unternehmen am Sonntag mitteilte.
Damit endet eine Ära: Lazaridis und Balsillie hatten nicht nur RIM groß gemacht, sie hatten auch maßgeblichen Anteil daran, dass das Smartphone als solches populär geworden ist. Die E-Mail-Maschine Blackberry wurde zum Statussymbol der Manager weltweit. Mit dem Siegeszug von Apples iPhone und später der Android-Smartphones sank der Stern jedoch. RIM verliert immer mehr Marktanteile
"Es gibt eine Zeit in der Entwicklung eines jeden Unternehmens, wo die Gründer die Notwendigkeit erkennen müssen, den Stab an eine neue Führung weiterzureichen", sagte Mitgründer Lazaridis. Er zieht sich auf den Posten des stellvertretenden Verwaltungsratschefs zurück. Balsillie, der später zu RIM dazugestoßen war, wird einfaches Mitglied des Kontrollgremiums. Positionen werden getrenntViele Investoren hatten Balsillie und Lazaridis persönlich für die Pechsträhne verantwortlich gemacht. Die beiden waren gleichzeitig Konzernchefs und als Vorsitzende des Verwaltungsrats ihre eigenen Kontrolleure. Großinvestoren forderten eine Trennung der Posten. Dass das Duo gleich ganz zurücktritt, kam unerwartet. Tatsächlich werden die Posten nun aber getrennt: Den Verwaltungsratsvorsitz übernimmt die Bankmanagerin Barbara Stymiest. Die RIM-Spitze hatte den Trend hin zu berührungsempfindlichen Bildschirmen verschlafen; zudem hinken die Blackberrys in Sachen Multimedia dem iPhone und den Android-Smartphones hinterher. Zuletzt war der Umsatz zurückgegangen. Das erste Tablet Playbook wurde zum Ladenhüter und riss ein Loch von mehreren hundert Millionen Dollar in die Bilanz. Die Einführung eines neuen Betriebssystems, das die Geräte attraktiver machen soll, verzögert sich immer weiter. Weitere Meldungen zum Blackberry-Hersteller RIM
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| Betreff | Autor | Datum | |||||||
| Blackberry überlegen | g-heart | 26.01.12 14:17 | |||||||
| Ich würd's kaufen, für 69,95€ | netzwerg | 04.01.12 10:44 | |||||||
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