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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 20.05.2013 |
Kälte, Schnee und Eis: Smartphones und Tablets im WinterSmartphone-Hüllen und -Handschuhe gegen Winterprobleme
Handys, Smartphones und Tablets sind im Winter besonderen Wetter- und Temperaturbedingungen ausgesetzt. Kälte und Schnee sind für die empfindliche Elektronik moderner Kommunikationsgeräte Gift. Hinzu kommt: Touchscreens reagieren bei extremer Kälte schwerfälliger und auf herkömmliche Handschuhe gar nicht. Dagegen stellen im Sommer die hohen Temperaturen und Sand die größten Gefahren dar. Wir zeigen Ihnen, wie Sie ihr Smartphone sicher durch den Winter bringen und welches Zubehör im Winter wirklich taugt.
Kälte, Nässe, Stürze: Das sind die größten Winter-Probleme
So empfiehlt sich, das Smartphone draußen nur kurz zu nutzen - am besten unter einem Unterstand. Beim Telefonieren kann das Handy mit Hand und Mütze von der Umgebung abgeschirmt werden, was jedoch bestenfalls bei leichtem Schneefall funktioniert. Grundsätzlich sollte das Handy so getragen werden, dass es bei einem Sturz nicht beschädigt wird. Besonders auf der Ski-Piste zu beachten: Prinzipiell ist das Smartphone auch selbst eine Verletzungsquelle bei Stürzen, deswegen sollte das Handy fest und sicher verstaut werden. Eine Smartphone-Hülle kann das Handy selbst schützen. Solche Hüllen können auch vor Nässe und Kälte schützen. Fällt das Smartphone aus der Hand, verhindert ein Silikon-Rahmen schwerere Schäden. Die Anschaffung eines Outdoor-Handys für den Winter lohnt sich aber meist nicht. Wer jedoch sehr viel draußen unterwegs ist, für den können die robusten Handys bzw. Smartphones einen echten Mehrwert bieten: Outdoor-Smartphones können alles, was ihre Standard-Pendants auch können, sollten aber auch Stürze in Pfützen oder Schneeberge überstehen. Alle Informationen zu Outdoor-Handys erfahren Sie auf unserer Outdoor-Infoseite. Smartphone-Handschuhe für TouchscreensKapazitive Touchscreens erkennen Berührungen mit Hilfe einer leitfähigen Schicht auf dem Display. Daher ist kein mechanischer Druck nötig, um solche Touchscreens zu bedienen. Das hat jedoch zur Folge, dass Touchscreens nicht mit Handschuhen bedienbar sind. Spezielle Smartphone-Handschuhe haben in den Fingerspitzen spezielle Fasern, die wie Haut elektrisch leitfähig sind. Alternativ könnte ein Smartphone-Stift genutzt werden, auf dessen Spitze Touchscreens ebenfalls reagieren.
Nässe im Handy: Meist kein GarantiefallFällt das Handy in den Schnee oder in eine Pfütze, kann die ins Gehäuse eindringende Nässe schwere Schäden verursachen. Um dies zu vermeiden, sollte sofort der Akku entfernt werden - am besten ohne das Handy aus dem Standby-Modus zu holen. Weiterhin sollten alle Einzelteile wie Speicher- oder SIM-Karten entfernt werden. Im ausgeschalteten Zustand sollte das Handy nun mindestens einen Tag getrocknet werden. Wenn es danach noch funktioniert, könnte die Feuchtigkeit jedoch zu zusätzlicher Korrosion führen, was die Lebensdauer des Gerätes verringern kann. Viele Smartphones und Tablets setzen oft auf festeingebaute Akkus. Solche Geräte können dann nur mit Akku getrocknet werden. Hier ist es besonders wichtig, das Handy nicht zu bedienen. Ansonsten kann nur noch eine Reparatur durch den Hersteller erfolgen. Da Wasserschäden meist nicht als Garantiefall gewertet werden, wird die Reparatur jedoch kostenpflichtig sein. Um Wasserschäden zu erkennen, setzen einige Hersteller sogar spezielle Sensoren ein, die auf eindringendes Wasser reagieren. Was sie bei Reparaturen durch den Hersteller beachten müssen, zeigen wir Ihnen auf unserer Infoseite zur Handy-Reparatur. Anzeige:
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