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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 29.05.2012 |
Raubkopierer oft ohne schlechtes Gewissen26.04.2010
14:19 Repräsentative Studie von Microsoft und TNS-Emnid
Viele Computerbesitzer in Deutschland haben kein Unrechtsbewusstsein,
wenn sie illegal kopierte Software benutzen. Rund ein Viertel aller
Nutzer hat schon einmal illegal kopierte Software auf seinem PC
eingesetzt, ergab eine repräsentative Studie von TNS-Emnid,
die Microsoft in Auftrag gegeben hat. 16 Prozent der Befragten haben
schon mal kostenpflichtige Software für Freunde kopiert und weitergegeben.
86 Prozent von ihnen hätten dabei kein "schlechtes Gewissen" gehabt,
teilte der Software-Hersteller heute, am Tag des geistigen Eigentums, mit.
Auch wenn viele Nutzer bedenkenlos mit urheberrechtlich geschützter Software umgehen, halten 80 Prozent der 1 000 Befragten den Schutz vor Raubkopien für wichtig. 85 Prozent würde es auch stören, wenn ihr eigenes geistiges Eigentum, etwa Fotos, von anderen ungefragt genutzt oder vertrieben werden würden. Eine bereits am Sonntag veröffentlichte Studie des Branchenverbands Bitkom kommt zu ähnlichen Ergebnissen. Danach finden 25 Prozent der deutschen Nutzer illegale Kopien von Musik, Filmen oder Software "akzeptabel". Dagegen sehen jedoch zwei Drittel der Befragten (66 Prozent) darin "kein Kavaliersdelikt". Die Studie von TNS Emnid beschreibt den typischen Nutzer von illegal kopierter Software als jung, männlich und gebildet. Nur halb so viele Frauen nutzten Raubkopien, hieß es. 37 Prozent der sogenannten Raubkopierer sind zwischen 14 und 29 Jahren. Was Nutzer davon abhält, illegal kopierte Software zu nutzen, ist vor allem die befürchtete "Ansteckungsgefahr": Insgesamt 73 Prozent der Befragten schätzen die Gefahr sehr hoch ein, sich durch Schwarzkopien Viren, Trojaner oder andere schädliche Programme einzufangen.
Viren, Phishing, Spyware: Gefahren und Abwehrstrategien
dpa / Kaj-Sören Mossdorf
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