
Der Ausfall des Breitband-Anschlusses
kann Kunden ziemlich frustrieren
Viele Internet-Nutzer dürften eine solche Situation schon einmal irgendwann erlebt haben: Der
Browser zeigt plötzlich "Seite nicht gefunden" an, das E-Mail-Programm kann keine Mails mehr
abrufen. Wahrscheinliche Ursache: Die Internetverbindung ist nicht mehr aktiv. Der Grund:
Zunächst unklar.
Handelt es sich wirklich um eine Störung beim Anbieter?
Doch was sollten Nutzer tun, wenn ihre
Breitband-Internet-Verbindung plötzlich ausfällt? Bevor der
jeweilige Internet-Anbieter angerufen wird, sollte zunächst ein Check der heimischen Hardware und
des eigenen Systems erfolgen: Stecken noch alle Kabel? Funktioniert der Router noch, leuchten hier alle Lämpchen und gibt es noch eine
Synchronisation mit der Gegenstelle? Hilfreich kann auch ein Reset von Router / Modem, PC sowie das
kurzzeitige Trennen des Steckers zur Telefondose beziehungsweise der Multimedia-Dose bei
Kabelanschlüssen sein.
In manchen Fällen kann auch eine neue Konfiguration des Computers (Firewall, Virenscanner) eine
Blockade des Internet-Zugangs verursachen. Können andere Ursachen ausgeschlossen werden, sollte der
Nutzer nun die Störungs-Hotline seines Internet-Anbieters anrufen. Je
nach Anbieter kann es vor dem Anruf allerdings ratsam sein, privat angeschaffte (Fremd-) Hardware
gegen die seinerzeit mitgelieferte zu tauschen - denn manche Firmen leisten nur Support für die
selbst vertriebenen Gerätschaften.
Störungsbeseitigung muss innerhalb bestimmter Frist erfolgen
Idealerweise kann der Anbieter nun über eine Ferndiagnose der Leitung samt der entsprechenden
Netztechnik die Störung lokalisieren und innerhalb der in den AGB festgelegten Entstörfrist zeitnah
beseitigen. Häufig handelt es sich auch um eine sogenannte Großstörung - etwa aufgrund eines
durchtrennten Kabels bei Bauarbeiten etc. -, die der Hotline bereits bekannt ist. Sollte das Problem
nicht im Bereich des Leitungsnetzes des Internet-Providers liegen, wird möglicherweise ein
Techniker-Besuch in der eigenen Wohnung fällig.
Kunden sollten im Falle einer Störung aber auch ihre Rechte kennen: Was Sie tun können, falls die
Störung nicht oder (zu) langsam beseitigt wird, erfahren Sie auf einer eigenen teltarif-Infoseite.
Analog- oder ISDN-Modem: In Notfällen durchaus tauglich
Doch wie kommt man ins Internet, wenn der heimische Breitband-Anschluss ausgefallen ist? Wer noch
ein Analog- oder ISDN-Modem in seinem Rechner eingebaut oder noch ein altes (externes) Modem im Keller hat, kann über diesen Weg per
Internet by Call ins Netz kommen. Voraussetzung ist natürlich, dass
der Nutzer überhaupt noch über einen klassischen Telefonanschluss - also auch keinen NGN-Anschluss -
verfügt. Für Kunden von Telekom-Konkurrenten gibt es die Möglichkeit der Nutzung
lokaler Einwahlnummern.
Weitere Möglichkeiten, im Falle einer Störung ins Internet kommen, stellen wir ihnen im zweiten Teil unseres heutigen Artikels vor. Dort geben wir Ihnen auch Tipps, wie sich auf den Fall der Fälle vorbereiten können.
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