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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 15.02.2012 |
Rapidshare wehrt sich und geht in Berufung25.06.2009
18:06 Nächste Runde im Prozess gegen GEMA wegen Urheberrechtsschutz
Der Sharehoster Rapidshare
setzt sich im Prozess mit der Rechteverwertungsgesellschaft GEMA gegen das Urteil des
Landgerichts Hamburg zur Wehr und legt Berufung ein. Am 12. Juni wurde
Rapidshare dazu verurteilt, die Maßnahmen zur Gewährung von
Urheberrechten der Daten zu schützen, die
über den eigenen Dienst hoch- und heruntergeladen werden. Welche Mittel dazu
geeignet sind, ließ das Urteil offen, es wurde lediglich festgestellt, dass die
derzeitigen Maßnahmen nicht ausreichten. Rapidshare strebt ein verbindliches
Urteil des Bundesgerichtshofes oder des Europäischen Gerichtshofes an. "Der BGH
stellte bereits bei der "Tonbandentscheidung" fest, dass Prüfpflichten nicht
nur für den Diensteanbieter, sondern auch für den Nutzer zumutbar sein müssen.
Die Maßnahmen können sich nicht nur allein danach richten, was machbar ist,
sondern müssen auch den Grundrechten und insbesondere der Privatsphäre Rechnung
tragen", kommentiert Bobby Chang, COO von Rapidshare, das Verfahren.
Restriktionen im Internet seien zum Scheitern verurteilt, so RapidshareRapidshare zweifelt die Wirksamkeit der von der GEMA präsentierten Software an, die Links auf illegale Inhalte bei dem Sharehoster aus Foren auslesen und prüfen soll. Ein Test der Software sei Rapidshare von der GEMA verweigert worden. Generell ist man bei Rapidshare der Meinung, restriktive Mittel wie DRM oder Dongle-Schutz seien auf lange Sicht nicht effektiv, meist gäbe es bereits nach Stunden im Internet wirksame Entsperrungs-Tools. Darin sieht Rapidshare auch die Abkehr der großen Musik-Shops im Internet von DRM-geschützten Titeln begründet. "Jeder Versuch, Internetpiraterie durch Restriktionen zu unterbinden, wird scheitern. Die Ressourcen der Internet-User sind enorm und sie handeln schnell. Die Spielregeln für erfolgreiche Vermarktung haben sich mit der Digitalisierung radikal verändert und es ist an der Zeit, die Gesetze den neuen Rahmenbedingungen anzupassen", so Chang weiter. "Die GEMA versucht, das Rad der Geschichte zurückzudrehen. Das ist meiner Meinung nach ein aussichtsloser Kampf, den sie zudem noch gegen ihre eigenen Kunden führt." Anzeige:
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