![]() |
![]() |
|||||
|
||||||
| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 11.02.2012 |
Auflade-Karten für Prepaid-Guthaben sind zu teuer05.09.2010
13:27 Elektronische Aufladung für Netzbetreiber deutlich günstiger
Der Anteil der Prepaid-Nutzung im weltweiten Mobilfunk-Markt liegt über die meisten Länder hinweg bei etwa 60 Prozent am Gesamtaufkommen an Gesprächsminuten und SMS. Die Marktforschungsexperten von Strand Consult haben über zwei Jahren hinweg den Prepaid-Markt in einer Reihe von Ländern analysiert. Dabei haben sie festgestellt, dass es noch einige Möglichkeiten für die Netzbetreiber gibt, das Prepaid-Geschäft zu optimieren.
Vor allem sollten sie nach Ansicht von Strand Consult nicht an bisherigen Gewohnheiten festhalten,
sondern bereit sein, neue Wege zu gehen. Besonders nötig sei das in Bezug auf die beliebten und weit verbreitete Guthaben-Karten, die Kunden erwerben und dann mittels eines Codes, der auf der Karte freigerubbelt werden muss, ihr Prepaid-Guthaben aufladen. Bisher haben diese Karten eine wichtige Rolle bei der Vermarktung von Prepaid-Karten gespielt. Sie sind aber nach Einschätzung von Strand Consult zu teuer.
Laut den dänischen Marktforschern könnten die Netzbetreiber ihr Einkommen um 3 bis 5 Prozent steigern, wenn sie auf die Aufladekarten verzichten und auf elektronische Guthaben-Aufladeverfahren umstellen würden.
In der Praxis zeige die Kostenanalyse, dass die Mobilfunkanbieter zwischen 18 und 27 Prozent ihrer verkauften Telefonminuten dazu brauchen, um die Kosten für Produktion, Vermarktung, Verteilung und Verkauf ihrer Auflade-Karten zu decken. In einigen Märkten läge der Kostenanteil für die Auflade-Karten sogar bei bis zu 40 Prozent der verkauften Airtime. Wenn man stattdessen das Guthaben elektronisch aufladen würde, betrügen die Kosten dafür nur noch zwischen 3 und 12 Prozent der Guthabenumsätze, je nach dem, welches Verfahren genutzt würde. Am günstigsten wäre laut Strand Consult die Aufladung per Bank- oder Kreditkarte. Der teuerste Weg wäre eine Aufladung an der Supermarkt-Kasse oder ähnlicher Kassen-Lösungen in anderen Läden, Ticketschaltern oder ähnlichen Verkaufsstellen. Andererseits ist diese Aufladeform gerade bei Kunden beliebt, die keine Kreditkarte oder vielleicht nicht einmal ein Bankkonto haben. Insofern sind derartige Kostenspartipps gerade für Netzbetreiber gerade in Ländern mit niedrigerem Lebensstand nicht ohne Weiteres umzusetzen. Insgesamt müssten sich die Netzbetreiber auf langfristig sinkende Gesprächs- und Datenpreise einstellen. Diesen müsste man im Prepaid-Segment Rechnung tragen. Auch würde künftig immer mehr mobile Breitbandzugänge zum Internet und Multi-SIM-Lösungen nachgefragt. Immer mehr Kunden wünschten drei oder mehr SIM-Karten für eine Mobilfunknummer, um sie in verschiedenen Geräten nutzen zu können. Auch hier müssten Prepaid-Anbieter mittelfristig Lösungen finden, um ein Abwandern der Kunden zu verhindern.
Schon lange nicht mehr unflexibel und teuer:
Die Prepaid-Discounter umwerben Handy-Nutzer mit Transparenz und niedrigen Tarifen. Wir zeigen Preise und Bedingungen im Vergleich.
Alle Details finden Sie auf der Infoseite zu den Prepaid-Discountern.
Anzeige:
Meinungen und Erfahrungen der Community:
Weitere News vom 05.09.2010:
- Editorial: LTE in den Startlöchern |
|
Überblick
Prepaid-Anbieter (Auswahl)
Postpaid-Anbieter (Auswahl)
International (Auswahl)
Sonstiges
Letzte News zum Thema
Tarife der Netzbetreiber
Tarifwechsel während Laufzeit
Tarife der Provider
Sonderrufnummern
Ratgeber:
Vertragsverlängerung Prepaid-Tarife Vertragskunden (Privat) Geschäftskunden Minutenpakete-Vergleich Info-SMS bei verpassten Anrufern Homezone-Tarife der Netzbetreiber Schüler-/Studenten-Tarife
Rufnummernmitnahme
Technisches:
Kostenfallen vermeiden Handy-Touchscreen MultiSIM: Mehrkarten-Lösungen Smartphones So halten Akkus länger Instant Messenger
So funktioniert ein Mobilfunknetz
Messaging:
Sonstiges
Mailbox (AB im Netz) Rufumleitung und Steuercodes Übersicht: Netzausfälle
Nahfunk: NFC und RFID
Mobilfunk-Kostenkontrolle Handy im Ausland Satelliten-Telefonie Bezahlen per Handy Callback per Handy Callthrough per Handy Netzqualität, Strahlenrisiko mobile Daten & Taktung
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Alle Texte und Tabellen © 1997 - 2012 teltarif.de Onlineverlag GmbH
[Homepage] · [Unternehmen] · [Impressum/AGB/Ihre Daten] · [Feedback] · [Mediadaten] · [Partnerprogramm] · [Presse] · [Jobs] *) teltarif.de registrierte zuletzt 1 200 000 Unique User pro durchschnittl. Monat Quelle: teltarif.de: AGOF internet facts 2011-10, Erwachsene ab 14 Jahre | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||