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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 15.02.2012 |
Preisvergleich online: Auf Schnäppchenjagd im Internet14.04.2009
14:09 Preissuchmaschinen finden die günstigsten Angebote
Wer sparen will, muss Preise vergleichen - und das natürlich auch im Internet. Anlaufstelle für Schnäppchenjäger sind
zahlreiche Portale, die sich auf Preissuche und Preisvergleiche spezialisiert haben.
In Sekundenbruchteilen zaubern sie die vermeintlich besten Angebote für ein
Produkt auf den Bildschirm. Dennoch ist Vorsicht geboten: Nicht alle
Preisvergleiche sind gut und verlässlich.
"Bis zu 45 Prozent können Preisfüchse beim Kauf im Internet gegenüber den Herstellerpreisen sparen", sagt Georg Tryba von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf. Spezielle Suchmaschinen spüren dabei im Netz kostenlos günstige Online-Shops auf und listen deren Preisofferten für Neu- oder Gebrauchtwaren auf. Bei Computer und Elektronik gibt es die besten SchnäppchenDie Portale finanzieren sich teilweise über Bannerwerbung. Vor allem verdienen sie aber eine Provision, wenn sie den Interessenten auf die Seite eines Händlers weiterleiten und dieser dort auch tatsächlich etwas kauft. Am besten funktionieren die Suchmaschinen, wenn der Nutzer die Artikelbezeichnung oder den Modellnamen möglichst präzise angibt. Das größte Schnäppchenpotenzial bieten meist Elektronik- und Computerprodukte. Aber auch bei Artikeln für Haushalt, Auto und Freizeit kann mitunter viel gespart werden. Vor einem Kauf sollte aber unbedingt die Preisangabe des Portals mit dem Endpreis verglichen werden, den der Händler angibt, rät Verbraucherschützer Tryba. "Viele Preise werden zunächst nicht korrekt angezeigt." Es sei deshalb wichtig, sich immer weiter durch das Angebot zu klicken, bis der feste Endpreis angezeigt wird. Dieser müsse letztlich alle Zusatzkosten wie die Lieferung oder eine eventuelle Montage enthalten. Das beste Ergebnis bringt der Vergleich von mehreren PortalenBeim Kauf einer Waschmaschine können beispielsweise die Gesamtkosten durch den Versand leicht über den Preis des Fachhandels steigen, erklärt Florian von Keudell von der in München erscheinenden Computer-Zeitschrift "Chip". Zudem sei es ratsam, beim Preisvergleich im Internet stets mehrere Portale zu bemühen. Denn kein Preisvergleich listet die Preise aller Online-Shops auf. Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen hat vor kurzem sechs Preisportale stichprobenartig getestet. Dabei wurden die Preise von zehn Produkten wie einer Mikrowelle, einem Laserdrucker oder einer Digitalkamera verglichen. Die Preis-Suchmaschinen hatten zwar keine Mühe, die Preisempfehlungen der Hersteller um durchschnittlich 30 Prozent zu unterbieten. Bei zwölf von 30 Produkten waren die Schnäppchenportale jedoch nicht in der Lage, den Preis von Reklameofferten des Einzelhandels zu schlagen. Jeder dritte angezeigt Endpreis ist falschSieger der Stichprobe war der Anbieter www.idealo.de. Gut schnitten beispielsweise auch www.evendi.de, www.guenstiger.de oder http://meta-preisvergleich.de ab. Keine Preis-Spitzentreffer konnten bei den Testprodukten www.billiger.de und www.kelkoo.de landen. Kritisch anzumerken sei, dass gut jeder dritte bei den Portalen angezeigte Endpreis - oft wegen fehlender Versandkosten - unpräzise oder falsch war, sagt Tryba. Mühe sparen dem Verbraucher Preisvergleiche, die die Suchergebnisse nach dem günstigsten Gesamtpreis, also dem Produkt- plus dem Versandpreis, ordnen können. Dies beherrschen zum Beispiel die Portale www.geizhals.at/de oder www.preissuchmaschine.de. Ohne so eine Sortierfunktion versteckt sich das preiswerteste Angebot oftmals weiter hinten im Ranking und muss vom Verbraucher durch einige Rechnerei herausgefiltert werden. Gebrauchte Waren immer genau prüfenNeben den Online-Preisvergleichen gibt es Software-Tools, mit denen sich auch Niedrigpreise für Gebrauchtwaren ermitteln lassen. So beobachtet die kostenlose Freeware Baywatcher Pro beliebig viele Artikel bei eBay-Auktionen und analysiert, ob der Preis angemessen ist. Die Seite www.amapsys.de informiert Käufer per E-Mail, wenn das gewünschte Produkt beim Internethändler Amazon mitsamt seinem Marketplace einen zuvor angegebenen Preis erreicht hat. Diese Erinnerung bieten auch viele Preis-Suchmaschinen. Geht es um gebrauchte Ware, müsse vor dem Kauf auch immer der Artikelzustand kritisch geprüft werden, empfiehlt Florian von Keudell. Bei Online-Händlern könne es mitunter Schwierigkeiten bei Reklamationen geben, weil es oft an Ansprechpartnern mangele. Sind sich Verbraucher bei einem Produkt nicht sicher und brauchen sie Beratung, seien sie in einem Fachgeschäft besser aufgehoben.
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dpa / Steffen Herget
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