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Prada Phone by LG 3.0 im Test: Starke Leistung, schicke Optik

19.02.2012
14:05

Das Design-Handy überzeugt im Test mit mehr als nur Schönheit

Inhaltsverzeichnis:

1. Prada Phone by LG 3.0 im Handy-Test
2. Kamera und mobile Datenübertragungen vorbildlich
Prada Phone by LG 3.0 im Test
Prada Phone by LG 3.0 im Test
Smartphone-Hersteller trifft Fashion-Label - diese Kombination gab es in der Vergangenheit bereits häufiger, vor allem beim koreanischen Unternehmen LG und der italienischen Mode-Firma Prada. Schon zum dritten Mal haben beide Parteien zusammen ein Handy entworfen, das aktuelle Ergebnis trägt den etwas gewöhnungsbedürftigen Namen Prada Phone by LG 3.0 und ist seit kurzem zu Preisen von über 500 Euro erhältlich. Damit spielt das Android-Smartphone preislich in der absoluten Smartphone-Oberklasse. Ob das Prada Phone by LG 3.0 das auch in Sachen Leistung bestätigen kann, haben wir im Test untersucht.
LG Prada Phone by LG 3.0
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Bildergalerie ]
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Eindruck ]
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Das Prada-Handy von LG wird in einer schicken, schwarzen Box geliefert, die das Logo des Mode-Labels trägt. Das Smartphone selbst ist nicht gerade klein geraten und kommt mit einem 4,3 Zoll großen Display daher. Wie sich bereits bei unserem ersten Kontakt mit einem Vorserienmodell des Prada Phone by LG 3.0 zeigte, überzeugt die Verarbeitung und das Design des Smartphones. Einzig die Rückseite lässt einen zwiespältigen Eindruck zurück. Einerseits macht die Prada-eigene Saffiano-Oberfläche optisch und haptisch durchaus was her und ist zudem unempfindlich gegenüber Fingerabdrücken. Andererseits hatte es hier durchaus ein anderes Material sein dürfen als schnödes Plastik, das nicht so recht zu dem edlen Charakter passen will. Der schöne Metallrahmen mit den kleinen runden Knöpfen an der Oberseite (Power-Button, Kamera-Auslöser, zudem ein hinter einer Klappe verborgener Micro-USB-Port) wirkt stabil und schick zugleich.

Das Prada-Handy setzt auf Schwarz-Weiß-Optik

Anschlüsse an der Oberseite
Anschlüsse an der Oberseite
Die typischen Android-Schaltflächen sind als Touch-Buttons unterhalb des Displays angebracht. Leider schaltet sich die Beleuchtung bei Nicht-Benutzung bereits nach drei Sekunden aus und die Buttons sind nicht mehr zu sehen. Bei einem Tastendruck vibriert das Prada Phone by LG 3.0 leicht - ein angenehmes Feedback. Die echten Köpfe für die Lautstärkeregelung und die Kamera haben einen guten Druckpunkt und wirken stabil.

In Sachen Software kommt bei dem neuen Prada-Smartphone von LG das Google-Betriebssystem Android in der Version 2.3.6 Gingerbread zum Einsatz. Wer bereits viele Android-Geräte in der Hand gehabt hat, erkennt das Betriebssystem auf den ersten Blick allerdings kaum wieder. Icons und Homescreens sind nahezu komplett in Schwarz-Weiß gehalten, lediglich einige Grautöne mischen sich in die Darstellung. Das wirkt zwar ungewohnt und ist absolute Geschmackssache, in der Redaktion kam das Design, das gut zur schlichten und eleganten Optik des Gehäuses passt, aber gut an. Die im Menü zu findenden bunten Icons für Google-eigene Apps wirken da fast schon deplatziert.

Bunte Icons wirken ein wenig fehl am Platz
Bunte Icons wirken ein wenig fehl am Platz
Abgesehen von der optischen Gestaltung bietet Android Gingerbread auf dem Prada Phone by LG 3.0 die übliche Leistung. Das App-Menü ist in die Bereiche "Anwendungen", "Google-Dienste" und "Downloads" gegliedert, die sich für bessere Übersichtlichkeit öffnen und schließen lassen. Die Geschwindigkeit ist dank des Dual-Core-Prozessors von Texas Instruments mit einer Taktfrequenz von 1 GHz und dem Arbeitsspeicher von 1 GB mehr als ausreichend, das Prada-Handy arbeitet stets flott und flüssig. Der interne Speicherplatz von 8 GB ist recht ordentlich ausgefallen und lässt sich mittels MicroSD-Karte um bis zu 32 GB erweitern. Die Auflösung des 4,3 Zoll großen Displays ist mit 480 mal 800 Pixel nicht besonders hoch, dafür stimmt die Darstellung in Sachen Helligkeit - diese soll dank Nova-LCD-Technologie bei 800 Candela liegen - und Blickwinkelstabilität - und auch die Farben werden gut dargestellt, wenn der Nutzer der Schwarz-Weiß-Optik entflieht. Der Touchscreen reagiert sehr präzise auf die Streicheleinheiten des Nutzers, was auch das Tippen auf der virtuellen Tastatur flott und angenehm macht.

Lesen Sie auf der zweiten Seite, wie es mit Akku, Kamera und Gesprächsqualität bei dem Prada Phone by LG 3.0 aussieht und wie unser Fazit ausfällt.

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Quelle: teltarif.de: AGOF internet facts 2013-03 Erwachsene ab 14 Jahre