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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 29.05.2012 |
Experte: Mangel an Vertrauen in neuen Personalausweis15.10.2010
15:58 Noch zwei Wochen bis zum Start
Zwei Wochen vor dem Start des neuen Personalausweises ist
immer noch Skepsis spürbar. "Es gibt ein Grundmisstrauen gegen alles staatliche Handeln",
sagte Informatik-Professor Christoph Meinel heute auf einer Veranstaltung des
Bundesinnenministeriums in Berlin. Dies komme beim neuen Personalausweis mit dem
Misstrauen gegenüber dem Internet zusammen. Da der Verbraucher zudem kaum einen
zusätzlichen Nutzen erkenne, frage er sich: "Warum klemmt sich der Staat so
dahinter?"
Um den Mangel an Vertrauen zu beheben, sollte die Software zur Identifizierung bei Online-Shops oder Behörden im Internet möglichst ansprechend gestaltet werden, empfahl der Wissenschaftler. Für das Bundesinnenministerium sagte Ministerialrat Andreas Reisen, jetzt gehe es darum, "in den nächsten Wochen die Nutzungspotenziale transparent zu machen". Wenn dies gelinge, sei er überzeugt, "dass der Personalausweis ein großer Erfolg wird". Experte: "Bedienung der Software ist kaum intuitiv"
Mit Blick auf die Akzeptanz - also die Frage, inwieweit der neue Ausweis von den Bürgern akzeptiert wird - regte Meinel unter anderem eine "Vorratsdatenspeicherung rückwärts" an, eine Aufstellung aller Internet-Dienste, die Ausweisdaten abgerufen haben. Es sollte auch möglich sein, diese Daten zurückfordern zu können, sagte Meinel. Entwickelt wird die AusweisApp von der Berliner Software-Firma OpenLimit. Ein Sprecher sagte dazu auf der Konferenz in Berlin: "Für uns markiert der 1. November nicht das Ende des Projekts, sondern den Beginn der Weiterentwicklung für diese Plattform." Auch Ministerialrat Reisen räumte ein: "Wir haben hier noch einige Dinge vor uns."
Bei Lesegeräten ohne Pinpad und gleichzeitiger Infektion des PCs mit Schadsoftware gebe es das Risiko, dass die geheime PIN von Angreifern gelesen werden könne, sagte Norbert Pohlmann vom Institut für Internetsicherheit in Gelsenkirchen. "Bei bekannter PIN und aufliegendem Personalausweis ist ein Identitätsmissbrauch per entferntem Zugriff möglich. Ich kann mich dann überall als die andere Person registrieren." Die Studie der Gelsenkirchener empfiehlt daher die Verwendung eines Lesegeräts mit Pinpad. Der Einsatz des neuen Personalausweises im Internet sei aber in jedem Fall sicherer als die bisher übliche Verbindung von Nutzername und Passwort. "Es gibt keine hundertprozentige Sicherheit", sagte Rüdiger Wehrmann von der Behörde des Hessischen Datenschutzbeauftragten als Teilnehmer der Konferenz. "Das Internet hat spezifische Risiken. Ich würde immer empfehlen, ein Lesegerät mit Tastatur einzusetzen." Wenn etwas schief geht, ist die Frage des Risikos entscheidend für die Beurteilung der rechtlichen Haftung, wie der Bochumer Jurist Georg Borges in seinem Gutachten für das Innenministerium betonte. "Wenn es Angriffe gibt, die nicht rein theoretisch sind, kann dies nicht zulasten des Ausweisinhabers gehen", erklärte Borges. Allerdings ist "der Ausweisinhaber verpflichtet, den Ausweis sorgfältig zu verwahren und die PIN für sich zu behalten." Weitere Meldungen zum Thema Elektronischer Personalausweis
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D115 soll den telefonischen Bürgerservice verbessern
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| Betreff | Autor | Datum | ![]() |
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| RE: Mit anderen Worten | Hohes Nivea. | 19.12.11 13:11 | |||||||
| RE: Kein Wunder, Bürokratie und Wucher | helmut-wk | 05.11.11 10:13 | |||||||
| Personal-Polizei-Ausweis nur in ... | fe rnwe h | 02.11.11 13:02 | |||||||
| RE: Gar kein Perso... | Zündi | 02.11.11 11:13 | |||||||
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