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Pebble: "Die 99-Euro-Smartwatch wird es weiter geben"

Pebble will sich auch in Zukunft auf die Produktion vergleichsweise günstiger Smartwatches konzetrieren. Mit der aktuellen Firmware kamen neben der Timeline weitere Verbesserungen auf die mit iPhone und Android kompatiblen Handy-Uhren.
Von der CES in Las Vegas berichtet
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Pebble will weiter 99-Euro-Smartwatches anbietenPebble will weiter 99-Euro-Smartwatches anbieten Anlässlich der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas hatten wir die Möglichkeit, an einem Pressegespräch mit Pebble teilzunehmen. Die mit dem iPhone und Android-Handys kompatible Smartwatch wurde vor genau drei Jahren auf der Messe in Nevada erstmals vorgestellt. Nachdem sich genügend Interessenten bei der Kickstarter-Kampagne für die Handy-Uhr begeistern konnten, ging diese schließlich in Produktion.

Mittlerweile bietet das Unternehmen fünf verschiedene Smartwatches an. Dabei ist die Pebble Classic nach wie vor das meistverkaufte Modell. Grund: Die Uhr ist bereits für 99 Dollar oder in Europa für 99 Euro erhältlich. Im Rahmen von Aktionen wird dieser Preis oft sogar noch deutlich unterboten. Demnach gibt es auch nach der Einführung der drei neuen Handy-Uhren im vergangenen Jahr keine Pläne, die Pebble Classic und die Pebble Steel aus dem Programm zu nehmen.

Günstige Smartwatches bleiben im Angebot

Pebble will sich auch in Zukunft vor allem als Anbieter günstiger Smartwatches einen Namen machen, wie der CEO des Unternehmens, Eric Migicovsky, gegenüber teltarif.de erläuterte. Eine typische Pebble werde auch in Zukunft preislich zwischen 99 und 299 Dollar bzw. Euro liegen. Damit sind die Produkte preislich attraktiver als die meisten Konkurrenz-Modelle von Herstellern wie Apple, Samsung, Motorola und LG.

Eine App für Windows Phone bzw. Windows 10 Mobile will Pebble auch in Zukunft nicht anbieten. Das hänge mit den Restriktionen des Microsoft-Betriebssystems zusammen. Diese seien noch deutlich größer als bei der iOS-Firmware von Apple. Auf die Rückfrage, warum eine von Microsoft fertig entwickelte App nicht veröffentlicht wird, entgegnete Migicovsky, diese App sei nicht zur Interaktion geeignet. Sprich: Nutzer könnten auf eingehende Nachrichten nicht antworten.

Wirklich nachvollziehbar ist die Verweigerung gegenüber dieser Anwendung dennoch nicht Schließlich wäre es besser, die Pebble mit einem zumindest eingeschränkten Funktionsumfang auch in Verbindung mit einem Smartphone der Microsoft-Plattform nutzen zu können, als dass das Zubehör für Lumia und Co. überhaupt nicht zu gebrauchen ist.

WLAN als zusätzliche Verbindungsart wieder verworfen

Mit der aktuellen Firmware 3.8 habe Pebble nicht nur die Timeline auf die seine älteren Handy-Uhren-Modelle gebracht. Zusätzlich sei auch die Stabilität der Bluetooth-Verbindung verbessert worden. Mit einem zusätzlichen WLAN-Modul als Ergänzung zu Bluetooth habe Pebble experimentiert. Allerdings habe man davon wieder Abstand genommen, da die WLAN-Verbindung massiv Akku-Laufzeit koste.

Zu neuen Produkten konnte der Pebble-CEO auf der CES noch nichts sagen. Allerdings wurde die Pebble Time Round erst vor wenigen Monaten vorgestellt, so dass es sicher noch einige Zeit dauert, bis der Smartwatch-Pionier weitere neue Produkte vorstellt. Einstweilen will Pebble das App-Angebot weiter ausbauen, den Kunden einen Mehrwert neben Benachrichtigungen zu bieten.

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