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Online-Shopping: Mehrheit der Online-Shops bietet PayPal an

PayPal ist zweithäufigste Bezahlform - auch Rechnung und Lastschrift im Kommen
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60 Prozent aller Online-Shop-Betreiber bieten mittlerweile PayPal als Bezahlvariante an. Damit ist das Bezahlsystem der eBay-Tochter mittlerweile das zweitbeliebteste Zahlungsverfahren nach Vorkasse per Überweisung. Das geht aus einer Studie des Instituts ibi Research im Auftrag der Universität Regensburg hervor, wie die Zeitschrift Internet World berichtet.

Die Möglichkeit der Vorkasse per Überweisung offerieren demnach 83 Prozent aller Online-Shops, danach kommt PayPal mit 60 Prozent. Im Anschluss folgen die Bezahlformen Zahlung bei Abholung (46 Prozent), Zahlung per Rechnung (45 Prozent), Kreditkarte und Nachnahme (jeweils 44 Prozent), Sofortüberweisung.de (43 Prozent) und Lastschrift (37 Prozent). Andere Bezahlformen wie Giropay (7 Prozent), Moneybookers (7 Prozent) oder Click & Buy (6 Prozent) spielen nur eine untergeordnete Rolle.

Zahlungsausfälle bei Rechnung und Lastschrift halten sich in Grenzen

Immerhin: Die Schwelle zum Anbieten der kundenfreundlichen Bezahlvarianten Rechnung und Lastschrift sinkt (hier planen 13 beziehungsweise 17 Prozent, die jeweilige Bezahlvariante anzubieten). Dies liegt, so die Studie, daran, dass immer mehr Dienstleister - gegen eine bestimmte Provision vom Umsatz - eine Absicherung gegen Zahlungsausfälle anbieten. Letztere halten sich - zumindest bei den befragten Händlern - aber auch aktuell in Grenzen: So beklagten mehr als zwei Drittel der Shops mit Kreditkarten-Akzeptanz gar keine Ausfälle durch Rückbuchungen oder einen maximalen Anteil von 0,25 Prozent aller Kredikartenzahlungen. Auch bei der Lastschrift gibt es nur wenige Ausfälle: 18 Prozent der befragten Händler, die diese Variante anbieten, beklagten gar keinen Ausfall, bei 27 Prozent belief sich der Schaden auf maximal 1 Prozent aller Zahlungen und bei weiteren 17 Prozent auf bis zu 2 Prozent.

PayPal weiterhin auf dem Vormarsch

PayPal scheint auch weiter auf dem Vormarsch zu sein: 13 Prozent der befragten Shops, die das System aktuell noch nicht einsetzen, gaben an, die PayPal-Zahlung künftig anbieten zu wollen. Mobile Payment per Handy/Smartphone - künftig auch per NFC - ist dagegen derzeit noch die Ausnahme, auch wenn 18 Prozent der Händler dieser Möglichkeit "hohes Potenzial" und weitere 35 Prozent "mittleres Potenzial" einräumen.

Passend zu diesen Ergebnissen hat PayPal sein Bezahlverfahren nun auch mobil gemacht und nennt seine mobile Bezahlmöglichkeit "PayPal Express Mobile". Dabei zielt PayPal Express Mobile speziell auf das Bezahlen per Smartphone oder Tablet: Mit zwei Klicks soll der Kauf von im Warenkorb des jeweiligen Shops befindlichen Produkten erledigt sein, die Zahlungs-, Rechnungs- und Lieferdaten können dauerhaft gespeichert und müssen so nicht jedes Mal eingegeben werden.