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Outdoor-Smartphones bleiben weiterhin Kompromiss-Geräte

27.01.2013
11:14

Sony Xperia go und Panasonic Eluga: Beste Mischung aus zwei Welten

Von mit Material von dapd
Wer beim Wandern, Berg­steigen oder Skif­ahren auf sein Smartphone nicht ver­zichten möchte, kann zu spezi­ellen Outdoor-Geräten greifen. Sie sind aus­reichend gegen Um­welt­ein­flüsse ge­schützt und bringen Grund­funktionen eines Smart­phones mit, wie die Computer­zeit­schrift "c't" berichtet. An­wender müssten aber deut­liche Ab­striche bei Per­formance und Ele­ganz machen.
Handy-Datenblätter
Panasonic Eluga
Sony Xperia go

Mit Stoß­dämpfern aus Gummi, Dichtungen oder sichtbaren Schrauben unterscheiden sich outdoorfähige Smartphones schon rein äußerlich von normalen Handys. Diese Ausstattung soll vor Wasser und Dreck schützen und sogar darüberfahrenden Autos standhalten. Ein robust gebautes und zugleich modern funktionierendes Smartphone gebe es allerdings nicht, resümieren die Tester. Die Hardware der aktuellen Outdoor-Geräte biete oft nur langsame Prozessoren, geringen Speicherplatz und grobpixelige Displays. Auch die Bedienung klappe nicht so flüssig und wegen des kleinen Speichers ließen sich nur wenige Apps auf den Outdoor-Smartphones installieren. All das müssten Nutzer in Kauf nehmen, wenn das Handy nach dem Sturz auf den Felsen noch funktionieren soll.

Wichtig: Navigation ohne Internetverbindung

Outdoor-Smartphones sind Kompromiss-Geräte - hier das Caterpillar CAT B10
Outdoor-Smartphones sind Kompromiss-Geräte - hier das Caterpillar CAT B10
Dafür aber seien manche Geräte mit spezieller Kartensoftware ausgestattet, die keine Internetverbindung benötigt. Diese sei ideal, wenn man im Gelände navigieren oder spezielle topografische Karten abrufen wolle. Die beste Mischung aus Outdoor- und Smartphone-Welt boten im Test das Sony Xperia go und das Panasonic Eluga für jeweils rund 200 Euro. Beide seien mit Dual-Core-Prozessoren leistungsfähig genug, um Android flüssig zu animieren und Apps ruckelfrei laufen zu lassen. Sie seien wasserdicht, hielten aber keine Stürze aus, betonen die Tester.

Für maximalen Schutz eigneten sich das Caterpillar CAT B10 oder das "Utano Barrier T180". Sie kosteten zwischen 270 und 300 Euro und seien praktisch unverwüstlich. Doch diese Geräte als vollwertiges Smartphone zu verwenden mache wegen der schlechten Performance keinen Spaß. Wer nur telefonieren und SMS schreiben wolle, sollte daher eher auf smarten Komfort verzichten und stattdessen zu normalen Outdoor-Handys greifen, von denen etliche schon weniger als 100 Euro kosteten.

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Betreff Autor Datum
RE: Moto Defy tomski 13.02.13 17:07
Moto Defy Lt. Spock 28.01.13 08:53
  

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