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Opera Mini 5 Beta: Der Handy-Browser im Test

20.09.2009
11:45

Neues Design und angenehmere Bedienung

Kein anderer Handy-Browser ist so beliebt und erfolgreich wie der Opera Mini. Damit er das auch in Zukunft bleibt, haben die Entwickler aus Norwegen die Anwendung generalüberholt und als Beta in der Version 5 für Blackberrys und Java-fähige Handys zum Download bereitgestellt. teltarif.de macht einen ersten Kurztest, um herauszufinden, was sich im Vergleich zum Vorgänger verändert hat.

Benutzerfreundlich und elegant: das neue Design des Opera Mini

Opera Mini 5 Beta
Der neue Startbildschirm
des Opera Mini 5 Beta.
Der aktuelle Browser lässt sich unter m.opera.com/next direkt auf das Handy herunterladen und problemlos installieren. Schon nach wenigen Augenblicken kann das Programm benutzt werden.

Sofort fällt der neue Startbildschirm auf, der deutliche Anleihen bei der Desktop-Version des Opera-Browsers macht. Anstelle eines listenartigen Bookmark-Verzeichnisses begrüßt der Browser jetzt mit Miniaturansichten der Lieblingsseiten. Das erlaubt im Vergleich zum Vorgänger einen schnellen und komfortablen Zugriff auf die Favoriten. Das macht sich vor allem bei der Bedienung über den Touchscreen bemerkbar.

Die Adressleiste wirkt zwar ein wenig klein geraten, lässt sich aber problemlos auch ohne Stylus über den Touchscreen aufrufen. Die URL kann dann wahlweise über die Handy-Tastatur oder bei Touchscreen-Handys über eine virtuelle Tastatur eingegeben werden. Musste bisher dazu die virtuelle Tastatur des Betriebssystems genutzt werden, hat Opera dem neuen Mini für Touchscreens eine eigene, auffallend fingerfreundliche Tastatur spendiert. Diese fügt sich sehr gut in das neue, - im Vergleich zum Vorgänger - deutlich elegantere Design des Browser ein.

Viele neue und nützliche Funktionen

Tabbed Browsing
Tabbed Browsing
mit dem Opera Mini 5 Beta.
Die Norweger haben aber nicht nur an der Optik sondern auch an der Bedienung des Browsers gefeilt. Nahezu alle wichtigen Funktionen lassem sich über fingerfreundliche Schalflächen aufrufen, zum Beispiel das Tabbed Browsing. Beim Tabbed Browsing können mehrere Webseiten gleichzeitig geöffnet und als Registerkarten, eben "Tabs" angezeigt werden - ein Feature, dass so gut wie alle aktuellen Browser für den PC beherrschen, ob Opera, Internet Explorer oder Firefox. Diese neue Funktion ermöglicht den komfortablen Wechsel zwischen mehreren Internetseiten, die gleichzeitig geöffnet sind. Das Kopieren von Texten, zum Beispiel in eine E-Mail, gelingt erstmals dank Copy&Paste sowie des Tabbed Browsing schnell und unkompliziert.

Eine weitere wichtige Neuerung ist der Passwort-Manager. Er merkt sich, sofern erwünscht, den Benutzernamen und das dazugehörige Passwort für das E-Mail-Konto, soziale Netwerke, Foren und andere Online-Dienste. Im Test hat der Passwort-Manager gut funktioniert. Die Anmeldung zum E-Mail-Konto beschränkte sich beim wiederholten Aufrufen von Webmail-Diensten tatsächlich nur noch auf das einmalige Bestätigen der Login-Daten. Dafür fehlt im Moment noch der integrierte RSS-Feed-Reader, den der Vorgänger Opera Mini 4 besitzt. Dieser soll aber in der finalen Version von Opera Mini 5 enthalten sein.

Bewährte Technik: Opera setzt auf das Small-Screen-Rendering-Verfahren

Opera setzt beim aktuellen Mini weiterhin auf das bewährte Small-Screen-Rendering-Verfahren. Bilder werden auf einem Proxy-Server des Softwareentwicklers komprimiert und zusammen mit der gesamten Webseite für die Ausgabe auf Handy-Displays angepasst. Auf diese Weise wird gewährleistet, dass der Browser auch auf leistungsschwächeren Mobiltelefonen läuft und das genutzte Datenvolumen verringert wird. Das hält die Kosten für mobile Datenverbindungen niedrig und erlaubt selbst bei einer langsamen mobilen Internetverbindung ein komfortables Surfvergnügen. Im Test erweist sich der Opera Mini 5 im Vergleich mit seinem Vorgänger zumindest gefühlt schneller. Dazu hat die komfortablere und entsprechend schnellere URL-Eingabe mit beigetragen.

Fazit: Der Opera Mini überzeugt mit Design und Funktionen

Der Opera Mini 5 Beta lieft im Test weitestgehend stabil. Darüber hinaus überzeugt er gleichermaßen mit neuem Design, neuen Funktionen und altbewährter Technik. Es ist erfreulich, dass die Softwareentwickler dieses Mal die Bedienung mittels Touchscreen nicht vernachlässigt haben.

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Jan Sommerfeld
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Meinungen und Erfahrungen der Community:

Betreff Autor Datum
RE: SonyEricsson W890i BuergerFloy. 10.07.10 01:12
RE: SonyEricsson W890i Ivanhoe 09.07.10 09:51
SonyEricsson W890i BuergerFloy. 08.07.10 10:51
RE: Update nucleardirk 08.07.10 10:20
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Quelle: teltarif.de: AGOF internet facts 2012-01, Erwachsene ab 14 Jahre