Ankündigung

o2 verspricht: Netzüberlastung soll ab Sommer passé sein

Glasfaser-Kooperation mit Telekom soll spürbare Entlastung bringen
Aus Hannover berichtet
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o2-Netzüberlastung-Abhilfeo2 will Probleme in punkto Netzüberlastung
durch die Glasfaser-Kooperation
mit der Telekom bis zum Sommer abstellen
Der Mobilfunk-Netzbetreiber o2 will seine Netzprobleme spätestens ab Sommer überwunden haben. Ab dann sollen Überlastungs­phänomene in besonders frequentierten Bereichen ("Hotspots") - meist in Großstädten oder Ballungs­räumen - mehrheitlich der Vergangenheit angehören.

Die deutsche Telefónica-Marke äußerte sich auf der CeBIT gegenüber teltarif.de deshalb so optimistisch, da man ab dem Sommer mit einer spürbaren Entlastung des Netzes rechnet. Diese soll durch die Anbindung von bis zu 2 000 sogenannter "Mobilfunk-Aggregationspunkte" - die den Traffic verschiedener Basisstationen bündeln und an das Kernnetz übergeben - über Glasfaserleitungen der Deutschen Telekom möglich werden. Die Kooperation mit dem Ex-Monopolisten startet im zweiten Quartal dieses Jahres (teltarif.de berichtete).

o2: Entlastung "spätestens ab Sommer deutlich spürbar"

"Spätestens ab Sommer wird das deutlich spürbar", sagte uns o2-Pressesprecher Albert Fetsch. Laut o2-Business-Vorstand Johannes Pruchnow besteht zudem die Möglichkeit, die von der Telekom zur Verfügung gestellten Glasfaserkapazitäten auch über die bereits abgeschlossene Kooperation hinaus kurzfristig zu erweitern. Grund für den Deal mit der Telekom war für o2 vor allem eine "schnelle Lieferfähigkeit", sagte Pruchnow.

Dual Line: Für Geschäftskunden ohne Mehrkosten

Im Nachgang zur gestrigen Vorstellung des neuen Produkts "Dual Line" haben wir indes weitere Informationen recherchieren können: Dual Line soll ab sofort für alle Geschäftskunden kostenfrei sein, sofern diese mindestens zwei Verträge bei o2 abgeschlossen haben. Die Verträge können dann über den Business-Kundenservice zu einer Dual-Line-Multicard zusammengefügt werden.

Hintergrund zur Schaffung von Dual Line sei die Tatsache gewesen, dass laut einer von Telefónica durchgeführten Studie knapp 67 Prozent aller befragten Nutzer sich ein universelles Handy für die berufliche und private Nutzung wünschen. Bislang konnten nur Geschäftskunden bestimmter Unternehmen von der Lösung profitieren.

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