Live-Check: o2-Kunden können abfragen, ob das Netz funktioniert
20.02.2013 14:00
Netzabdeckungskarte wurde aktualisiert, Störungen zeitnah im Internet
Von
 Wo steht mein Sendemast und funktioniert er gerade? o2 verrät es seinen Kunden.
o2 lässt sich in die Karten schauen. Der Netzbetreiber hat seinen Kunden die Möglichkeit
gegeben, "nearly live" zu überprüfen, ob das Netz am Standort des Kunden oder
an einem beliebigen anderen Standort einwandfrei funktioniert.
Gleichzeitig wurde die Netzabdeckungskarte für das o2-Netz präzisiert und zeigt nun sogar die
Standorte der Sender an, so dass die Kunden wissen, von wo sie mit einem Sendesignal
versorgt werden.
Zum Echtzeit-Check können die Kunden im Internet unter
www.o2.de/netz gelangen.
Dort gibt es einen Link zum Live-Check und sie können ihre Adresse eingeben um
in der Folge beinahe in Echtzeit zu erfahren, wie die nächstgelegenen
Basisstationen arbeiten. Die Angaben werden nach o2-Informationen alle 30 Minuten aktualisiert.
Eine vor wenigen Minuten aufgetretene Störung wird also folglich noch nicht angezeigt,
bei einem längeren Problem, das schon von Kunden gemeldet oder durch die Netzwerk-Überwachung
von o2 erkannt wurde, sieht der Kunde jedoch, dass ein mögliches Problem am Netz und nicht
an seinem Standort oder Handy liegt.
Netzabdeckung detaillierter und mit Sendemasten
"Das Smartphone wird immer wichtiger für unser Leben. Damit es in jeder Lage funktioniert,
muss das Mobilfunknetz reibungslos arbeiten", sagt René Schuster, CEO
von Telefónica Deutschland. "Unseren Kunden bieten wir die größtmögliche Transparenz."
o2 will den neuen Service erweitern.
Die nächste Ausbaustufe wird auf Crowdsourcing basieren: Je mehr Kunden einen Standort abfragen, desto schneller
und genauer kann die Diagnose erfolgen. Der Live-Check lässt sich bald auch mit einer App für iPhone und Android
nutzen, da er in die "Mein-o2"-App integriert wird. Über die App können die Kunden später auch Einschränkungen melden
und bekommen Rückmeldungen, sobald sie behoben sind.
Unter der oben genannten Adresse und in den Apps können die Kunden nun auch besser die Netzabdeckung ihres Anbieters
überprüfen. Die Kunden können für jeden beliebigen Standort sehen, wie gut die
Indoor- und Outdoor-Versorgung mit 2G und 3G sind und können zwischen einer Straßen- und
einer Satellitenansicht wechseln. Im weiteren Verlauf des Jahres wird noch die
LTE-Abdeckung in
diese Anzeige integriert, teilte o2 weiter mit.
Störung in Norddeutschland nach Systemupdate
Nach Angaben der Welt hatte o2 heute Morgen im Norden Deutschlands mit einer großflächigen Störung zu kämpfen.
Demnach gab es nach einem Systemupdate Einschränkungen im Netz, wie das Unternehmen gegenüber der Welt
bestätigt hat. Einschränkungen habe es vor allem bei SMS und Internet gegeben, telefonieren sei möglich
gewesen. Die Störung habe in der Nacht begonnen und sei seit 11 Uhr behoben, hieß es in der Meldung.
Übrigens bekommt o2 auch einen neuen Technik-Chef: Martin Škop. Der CTO folgt auf Andrea Folgueiras, die zu
Telefónica in Brasilien gewechselt ist. Eigentlich hätte den Job Cayetano Carbajo übernehmen sollen, der nun offenbar doch nicht
zur Verfügung steht.
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