o2 ermöglicht Rufnummern-Mitnahme von weiteren Anbietern
29.01.2010 12:21
DSL-Festnetz-Neukunden können bestehende Rufnummern behalten
Neukunden, die einen NGN- und
DSL-Anschluss von o2 bekommen,
können auf Wunsch ihre bestehenden Rufnummern behalten. Allerdings war dieses
Angebot bislang auf die Mitnahme von Festnetznummern beschränkt, die bei den
Mitbewerbern Deutsche Telekom, Versatel,
NetCologne, Alice,
M-Net und Arcor/Vodafone
geschaltet waren.
Zum 1. Februar ermöglicht o2 die Mitnahme von Rufnummern um zahlreiche
weitere Telefongesellschaften. So können Neukunden, die bislang
einen Anschluss bei 1&1, freenet,
Kabel Baden-Würtemberg,
Kabel Deutschland,
AugustaKom, KielNet,
TeleBel, Tiscali,
Tropolys, Unitymedia,
Versatel oder wilhelm.tel
hatten, ebenfalls ihre angestammten Festnetznummern behalten.
Wie der Münchner Telekommunikationsanbieter weiter erläuterte, ist die
Rufnummernportierung bei Bitstream-Anschlüssen bisher nur
für die Deutsche Telekom möglich. Ansonsten erfolgt die Portierung durch das Ausfüllen
eines entsprechenden Formulars bei der Bestellung des Anschlusses. Ein nachträglicher
Portierungsauftrag ist nicht möglich. Alle weiteren Wechselformalitäten wie die
Kündigung des alten Anbieters übernimmt o2.
Nach wie vor keine Portierung für Mobilfunk-Prepaidkunden
Während o2 die Portierungsmöglichkeiten im Festnetz verbessert, warten
Mobilfunk-Neukunden des Unternehmens, die sich für eine Prepaidkarte
entscheiden, weiterhin auf die Möglichkeit, ihre Handynummer vom bisherigen Anbieter
mitzunehmen. Lediglich für Kunden, die ein
festes Vertragsverhältnis eingehen, ist die eingehende Rufnummernportierung möglich.
Auch Neukunden von Discountern wie Tchibo
und Fonic können ihre angestammten Rufnummern bei Wahl eines
Prepaid-Anschlusses nicht behalten. Postpaid-Kunden von o2 profitieren dagegen von
der Möglichkeit, Handynummern auch auf bestehende Verträge zu portieren.
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