Am Dienstag und Freitag vergangener
Woche hat o2 sein neues Mobilfunk-Portfolio
vorgestellt, das ab 5. Mai fast alle bisherigen Tarife des Münchner Netzbetreibers
ablöst. Lediglich der Prepaid-Tarif
LOOP S/M/L bleibt in Verbindung mit einem
subventionierten Handy noch für eine Übergangszeit erhältlich.
o2 o im Schwerpunkt der Vermarktung
o2 o mit Kosten-Airbag Bild: o2
Im Schwerpunkt der Vermarktung steht künftig der Tarif o2 o, den es sowohl in
einer Postpaid-, als auch in einer
Prepaid-Variante gibt. Egal, für welche der beiden
Bezahl-Arten sich der Kunde entscheidet: Es fallen keine Grundgebühren oder Mindestumsätze
an und die Mindestvertragslaufzeit beträgt lediglich 30 Tage.
Der Tarif ist einfach gehalten. So kosten die Gesprächsminute und SMS
in alle deutschen Netze rund um die Uhr 15 Cent. Dieser Minutenpreis fällt allerdings
auch für Verbindungen zur Mailbox an. Viele
Discounter - so auch die o2-Discountmarke Fonic - sind
günstiger und somit für Wenig- und Normaltelefonierer sicher besser geeignet.
Kosten-Airbag greift bei 60 Euro
Dafür hat o2 beim neuen Tarif einen "Kosten-Airbag" eingebaut. Das heißt, die maximalen
Kosten für innerdeutsche Gespräche und SMS (mit Ausnahme von Sonderrufnummern
und Mehrwertdiensten) liegen bei 60 Euro im Monat. Dabei will der Netzbetreiber die
Kunden jeweils per SMS darüber informieren, wenn dieser Betrag erreicht ist und alle weiteren
innerdeutschen Gespräche und SMS im Abrechnungszeitraum demnach keine zusätzlichen Kosten nach
sich ziehen.
o2 o ist demnach eine Telefon- und SMS-Flatrate in
alle deutschen Fest- und Mobilfunknetze für 60 Euro im Monat. Wer den Vertrag oder die
Prepaidkarte längerfristig behält, erhält ab dem siebten Monat monatlich 5 Prozent Rabatt
auf den monatlichen Rechnungsbetrag. Unter dem Strich kostet die Flatrate
so nach dem ersten halben Jahr nur noch 57 Euro im Monat - mit dem Vorteil, dass Kunden,
die beispielsweise urlaubsbedingt einmal weniger telefonieren, im Gegensatz zu anderen
Flatrate-Tarifen nicht den vollen Betrag zahlen.
Stand: 27. April 2009, o2-Tarif buchbar ab 5. Mai, Preise in Euro.
1 Bei Online-Bestellung verringert sich die Grundgebühr in den ersten 15 Monaten
um 10 Euro. Des Weiteren entfällt hier der Bereitstellungspreis.
2 In den ersten 6 Monaten verringert sich die monatliche Grundgebühr um 20 Euro.
3 Bei stetiger Vertragsverlängerung innerhalb von jeweils 12 Monaten senkt sich
die Grundgebühr um 5 Euro pro Monat.
4 Für Neukunden gilt bei Online-Buchung wahlweise die Senkung der monatlichen
Grundgebühr um 15 Euro während der 24-monatigen Vertragslaufzeit oder
die kostenlose Hinzubuchung der SMS-Flatrate (Netzintern).
5 Bei Buchung des Tarifes ohne subventioniertes Handy ist die Datenoption
HappyLive! UMTS nicht inklusive, sondern muss auf Wunsch für 5 Euro
monatliches Entgelt hinzugebucht werden.
6 Für nationale Gespräche und SMS-Versand werden zusammen nicht mehr
als 60 Euro im Monat berechnet. Für Auslandsgespräche, Roaming, Sonderrufnummern,
Datendienste und MMS gilt diese Beschränkung nicht.
7 Ab einem monatlichen Datenvolumen von 1 GB wird die Bandbreite im
jeweiligen Monat auf maximal 64 kbit/s (Download) und 16 kbit/s
(Upload) beschränkt.
Für Wenig-Telefonierer sind Discounter günstiger
Wenig- und Normaltelefonierer haben dagegen die Möglichkeit, mit Discountern wie
maXXim, BigSim und
solomo, die ebenfalls keine Grundgebühren oder Mindestumsätze
berechnen, zu Minutenpreisen ab 8 Cent in alle Netze zu telefonieren bzw. zu simsen.
Immerhin 750 Minuten im Monat muss man im Monat zu diesen Konditionen telefonieren, um auf
60 Euro Kosten zu kommen. Das sind 25 Minuten pro Tag (bei einem 30-Tage-Monat).
Weitere Details zu o2 o und zu den anderen neuen o2-Tarifen lesen Sie auf der nächsten Seite.
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