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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 15.02.2012 |
Kostenlos-Tarife: Die Hintergründe zur neuen o2-Marke NetzClub23.05.2010
12:02 teltarif.de sprach mit den verantwortlichen Managern des Münchener Konzerns
o2 hat - wie berichtet - gemeinsam mit dem Berliner Unternehmen Yoc AG die Prepaid-Marke NetzClub gestartet, bei der Kunden komplett kostenfreie Tarifmodelle gegen die Zusendung von bis zu 30 Werbenachrichten pro Monat in Anspruch nehmen können. Zur Wahl stehen dabei eine Handy-Internet-Flatrate, 100 Inklusiv-Minuten in alle Netze sowie ein Kombi-Tarif aus 30 SMS, 30 Allnet-Minuten sowie 30 MB Volumen für das mobile Surfen.
Allerdings reicht es nicht, Werbebotschaften per SMS, MMS oder E-Mail lediglich zu erhalten, sondern der Kunde muss mindestens einmal im Monat aktiv auf eine Werbenachricht reagieren, indem er auf eine SMS antwortet oder einen der mitgesendeten Werbe-Links aufruft.
Für diese Reaktions-SMS beziehungsweise den durch die mobile Internet-Nutzung entstehenden Traffic fallen dabei keine Kosten an.
Reagiert der Kunde nicht mindestens alle 30 Tage auf mindestens eine Werbebotschaft,
teltarif.de hatte die Gelegenheit, mit dem für den NetzClub verantwortlichen o2-Senior-Product-Manager Daniel Kleinbauer, Marketing-Manager Ron Thiele und o2-Pressesprecher Albert Fetsch über die neue Marke und Strategie sowie Hintergründe des neuen Konzepts zu sprechen. Dabei zeigt sich das Unternehmen überzeugt vom künftigen Erfolg des Mobile-Advertising-Projekts. o2: "NetzClub ist keine Bauernfängerei"Mit dem NetzClub habe man den ersten werbefinanzierten Handy-Tarif in Deutschland auf den Markt gebracht; das Angebot gehe auch "nicht in drei bis vier Monaten wieder zu Ende", so Kleinbauer. Der NetzClub sei "keine Bauernfängerei" und es werde in Zukunft "keine Umstellung auf [kostenpflichtige] o2-Tarife geben", bekräftigt der o2-Manager. Erste Werbepartner: Deutsche Post und MicrosoftGemeinsam mit dem "gleichberechtigten Partner" Yoc, der seine eigene Kundenbasis mit einbringe, werde man eine entsprechende Masse an Kunden vereinen, die von den Werbekunden dann entsprechend adressiert werden könne. Dabei werde man darauf achten, nur seriöse Werbepartner zu gewinnen, die den Kunden in der Folge "wertige und seriöse Werbung" zusenden. Aktuell kann NetzClub die Deutsche Post sowie Microsoft Deutschland als erste Werbekunden vorzeigen. Zudem, gibt sich Daniel Kleinbauer überzeugt, "werden noch weitere in derselben Größenordnung hinzukommen." Dabei könne der Kunde durch die Festlegung seines spezifischen Interessensprofils genau steuern, welche Werbung er bekommen werde.
Das Ziel des NetzClubs sei es, betonen alle Beteiligten, dem Endkunden einen echten Mehrwert zu bieten - und eben nicht nur die Gratis-Leistung. Dies sei allerdings durchaus eine "große Challenge in Deutschland".
Kleinbauer: "Wir wollen, dass die Leute überzeugt sind und nicht nur die Gratis-Leistung
In punkto Postwerbung, die aktuell während der Registrierung für den NetzClub zwingend akzeptiert werden muss, werde man den Prozess ändern, so dass diese künftig bereits bei der Anmeldung abgewählt werden kann. Allerdings könnten Kunden dann nicht von lohnenswerten Gratis-Proben wie beispielsweise Gillette-Rasierern oder Jacobs Kaffee profitieren.
"Wir haben einen langen Atem" - NetzClub soll langfristig erfolgreich seinWir wollten von der o2-Riege wissen, wie es um die Finanzierung der Offerte und das Budget für den NetzClub aussieht. Reichen die Finanzmittel aus, um die angebotenen Tarife auch langfristig realisieren zu können? o2-Pressesprecher Albert Fetsch betont, es handele es sich bei NetzClub um ein langfristig angelegtes Projekt und keinen Aktionstarif. Produktmanager Kleinbauer ergänzt: "Wir werden mit dem Thema einen langen Atem haben. Das Thema ist ein Zukunftskonzept, ein Wachstumsfeld, in dem wir uns platzieren werden." Kleine Veränderungen geplantVeränderungen gibt es möglicherweise bei der aktuellen Regelegung, dass die SIM-Karte bei Verweigerung der Werbezusendung zwingend mit sofortiger Wirkung deaktiviert wird. Auf unsere Frage, warum man die Karte dann nicht (ggf. auch nur zeitweise) als "normale" Prepaid-Karte weiternutzen könne, gab man uns zu verstehen, o2 überlege sich aktuell, den besagten Passus zu verändern oder zu streichen. Und auch die vielfach kritisierten Bezeichnungen der Tarife "Telefon Flat 100" und "Kombi Flat 30", die sich "Flat" nennen, obwohl sie es nicht sind, wird man ändern: Künftig heißen die beiden Varianten 100 Frei-Minuten beziehungsweise Kombi-Tarif 30. Anzeige:
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