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Neuer o2-Netzbericht: Die Problem-Standorte haben sich verlagert

Zahl der beeinträchtigten Standorte hat sich insgesamt aber verringert
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o2 Netzberichto2 hat ein Update
seines Netzberichts veröffentlicht
Der Münchener Mobilfunk-Netzbetreiber o2 hat heute ein neues Update seines periodisch aktualisierten Netz­berichts veröffentlicht. Dabei zeigt sich: Die Anzahl derjenigen Standorte, die von "temporären Einschränkungen" - entweder durch (akute) "operative Störungen" oder durch Überlastungen - betroffen sind, ist gegenüber unserem letzten Artikel von Anfang Juli leicht gesunken. "Seit Beginn des Jahres haben wir mehr als 4 700 Kapa­zitäts­erweiterungs­maß­nahmen durchgeführt und weit mehr als hundert neue Stationen für mehr Kapazitäten in Ballungszentren aufgebaut und in Betrieb genommen", vermeldet o2.

Zahl der gestörten Standorte insgesamt leicht gesunken

Im o2-Netzbericht, der in der aktuellen Version die Netz-Situation zwischen dem 6. August und 12. August wiedergibt, werden Standorte mit Einschränkungen in den Farben gelb oder rot dargestellt. Während gelb markierte Standorte "nur" Probleme beim mobilen Datenverkehr ("langsamer Verbindungsaufbau, Wartezeiten") aufweisen und Telefonie noch funktioniert, ist bei rot eingefärbten Punkten auch die Telefonie betroffen ("verzögerter Rufaufbau, wiederholte Anrufversuche").

Laut aktuellem Netzbericht sind derzeit 82 von rund 30 000 Standorten beeinträchtigt. "Das entspricht 0,3 Prozent unseres Netzwerkes", schreibt die deutsche Telefónica-Marke. Zum Vergleich: Anfang Juli gab es insgesamt 89 beeinträchtigte o2-Standorte.

Die Problem-Standorte haben sich verlagert

o2-NetzkarteDie Netzkarte zeigt die Situation
zwischen dem 6. und 12. August
Allerdings haben sich die Problem-Standorte etwas verschoben: Anfang Juli befanden sich die "roten Schwerpunkte" vor allem in München, Hamburg, Berlin und Mannheim, aber auch in Karlsruhe, Pforzheim, Siegen, Köln sowie dem Ruhrgebiet. Aktuell gibt es Einschränkungen in Landshut, Augsburg, Bamberg, Mannheim, Koblenz, Frankfurt / Main, Halle / Saale, Essen, Münster, Oldenburg, Hamburg und Berlin.

Man arbeite weiterhin daran, "um die Netze rechtzeitig für den auch in Zukunft stark wachsenden Anstieg im mobilen Datenverkehr zu rüsten". Neben der Erweiterung und Aufrüstung des Mobilfunk-Netzes sollen hierzu auch eine Kooperation mit der Deutschen Telekom (Abführen des Traffics auch über Glasfaserleitungen der Telekom) sowie der LTE-Ausbau ("höhere Kapazitäten für mobile Datendienste") beitragen.

o2: Bieten als einziger Mobilfunk-Netzbetreiber diese Transparenz

o2 legt Wert darauf, "der einzige Mobilfunk­netzbetreiber in Deutschland" zu sein, "der seinen Kunden diese Transparenz bietet". Kunden mit Problemen bei der Netzversorgung können sich weiterhin an die E-Mail-Adresse socialmedia@o2.com wenden - inklusive der Angabe von Handynummer, einer Problembeschreibung sowie der Postleitzahl. o2 verspricht eine "individuelle Lösung" und ein Feedback innerhalb von 24 Stunden.

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