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o2: Schlechterer Abrechnungstakt kommt erst ab Mai

Beim Genion-S-Tarif keine Änderungen geplant
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Wie berichtet hat o2 zum 3. März zahlreiche Tarif-Bedingungen für Neukunden verschlechtert. Nun teilte der Netzbetreiber nachträglich mit, dass noch nicht alle geplanten Änderungen umgesetzt wurden. Allerdings hat das Unternehmen seine Pläne nicht aufgegeben, sondern lediglich verschoben.

Demnach wurde zwar die Erhöhung der Minutenpreise wie geplant zum 3. März vorgenommen und die netzinterne SMS-Flatrate ist nicht mehr buchbar. In den Genion-Tarifen M und L kosten somit Gespräche, die nicht von der jeweiligen Flatrate abgedeckt werden, 29 Cent pro Minute. Der gleiche Preis gilt auch in den Inklusiv-Paketen, wenn der Kunde die Inklusivleistung seines Vertrags überschreitet.

Geplant war ebenfalls die Einführung des Minutentakts für alle Gespräche. Wer jetzt seinen Vertrag abschließt, kann außerhalb der Homezone aber - wie auch Kunden, die ihren Vertrag vor dem 3. März abgeschlossen haben - weiterhin mit dem 10-Sekunden-Takt jeweils nach der ersten Gesprächsminute rechnen.

o2 teilte mit, der Minutentakt gilt nun erst für Kunden, die ab dem 5. Mai ihren Vertrag abschließen. Kunden , die sich bis zu diesem Termin für einen Vertrag entscheiden, behalten die besseren Konditionen über die gesamte Vertragslaufzeit - es sei denn, sie stellen ihren Tarif aktiv um.

Genion-S-Tarif bleibt Ausnahme

Auch zum 5. Mai sind allerdings bei Genion S keine Änderungen geplant. Der Minutenpreis aus der Homezone in die Mobilfunknetze und für alle Gespräche, die außerhalb der Homezone in die deutschen Fest- und Mobilfunknetze geführt werden, bleibt bei 25 Cent - und somit 4 Cent günstiger als in den anderen Tarifen. Außerdem gilt für Genion S außerhalb der Homezone weiterhin der 60/10-Sekundentakt.

Der Einsteiger-Tarif Genion S ist bei Online-Bestellung ohne Handy seit einiger Zeit wieder grundgebührfrei zu bekommen. Ursprünglich hatte o2 im vergangenen Jahr das grundgebührfreie Angebot eingestellt, so dass die Kunden mindestens 2,50 Euro monatliche Grundgebühr für eine Handy-SIM mit zusätzlicher Festnetz-Rufnummer investieren mussten.