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Medienbericht: o2 will mehr Kunden mit neuen Marken gewinnen

Netzclub im Jahr 2012 erfolgreich, Kundenzahl mehr als verdoppelt
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Medienberichten zufolge plant o2 eine neue Mehr-Marken-Strategie.Medienberichten zufolge plant o2 eine neue Mehr-Marken-Strategie. Medienberichten zufolge arbeitet o2 an einer neuen Mehrmarken-Strategie. Das Manager Magazin berichtet, o2 plane weitere Marken zu starten, mit denen ein "Günstig-Klientel" angesprochen werden solle. Die neuen Marken sollen E-Plus Kunden abjagen. Gegenüber teltarif.de erklärte ein Sprecher, o2 sei mit Tchibo Mobil, Fonic, Türk Telekom und Netzclub bereits gut aufgestellt. Man fahre also bereits seit Jahren eine Mehrmarken-Strategie und entwickle diesen Ansatz weiter.

Das Manager Magazin berichtet weiter, die bestehenden Marken Fonic und Tchibo Mobil sollten in den Konzern integriert werden. Auch die angeblich geplanten neuen Marken sollten zentral geführt werden. Gegenüber teltarif.de bezeichnete ein o2-Sprecher dies als Spekulation. Ein Tchibo-Sprecher äußerte sich gegenüber teltarif.de zu diesem Thema deutlicher. Tchibo Mobil sei ein Joint-Venture und keine Konzernmarke von o2. Gerüchte über eine "Zurückführung" könne man daher nicht nachvollziehen.

Telefónica: Netzclub-Kundenzahl im Jahr 2012 verdoppelt

Unterdessen hat Telefónica bekannt gegeben, dass der werbefinanzierte Mobilfunk-Tarif Netzclub ein erfolgreiches Jahr 2012 erlebt habe. So soll sich die Kundenzahl im Laufe des Jahres mehr als verdoppelt haben. Telefónica gibt an, dass 60 Prozent der Netzclub-Kunden ein Smartphone nutzen, 15 Prozent der Kunden setzen auf ein iOS-Gerät von Apple.

Das Netzclub-Team werde sich künftig mit seinen Kunden auf Stammtischen zum Meinungs- und Erfahrungs­austausch treffen, kündigt Telefónica an. In München soll ein solcher Stammtisch bereits stattgefunden haben.

Kommentar: Mehr-Marken-Strategie kann funktionieren

Das Beispiel Netzclub zeigt, dass eine Mehr-Marken-Strategie grundsätzlich funktionieren kann. Gerade der Tarif Netzclub grenzt sich von der Konkurrenz ab und spricht eine spezielle Zielgruppe an. Ob der Bericht des Manager Magazins zutrifft, wird sich zeigen. Die erwähnte Weiterentwicklung des Ansatzes lässt aber darauf schließen, dass das Markenportfolio ergänzt werden könnte, wenn es sich anbietet.

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