Abschied

"Goodbye, Häuschen": o2 zeigt kein Homezone-Logo mehr an

Nutzern bleibt der Tonindikator als akustische Alternative
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Der Münchener Mobilfunk-Netzbetreiber o2 verabschiedet sich von der Anzeige der Homezone per Häuschen-Symbol auf dem Handy-Display. Das "Homezone-Häuschen" werde ab sofort bei Neuverträgen und auch bei Altkunden mit Vertrags­veränderungen (Vertrags­ver­längerung, SIM-Karten- oder Ruf­num­mern-Tausch, Wechsel der Homezone) nicht mehr angezeigt, teilt das Unternehmen in seinem hauseigenen Kundenforum mit.

Tonindikator als einzige Alternative zur optischen Darstellung

Homezone-Häuscheno2 verabschiedet sich
vom "Homezone-Häuschen"
In dem Thread namens "Abschied vom Homezone-Logo" heißt es wörtlich: "Viele Jahre hat es o2 treu begleitet - das Homezone-Logo. Nun sagen wir 'Good bye' Häuschen!" [sic!] Damit können Kunden mit Homezone künftig nur noch per Tonindikator erfahren, ob sie sich zum Zeitpunkt eines Anrufs in ihrem Homezone-Bereich aufhalten und damit - je nach Tarifmodell - günstigere Entgelte für das Gespräch anfallen. Die Aktivierung des Tonindikators kann über den Kundenservice oder den Online-Kundenbereich ("Mein o2") erfolgen.

o2: Wollen Verwirrung vermeiden

Hintergrund der Maßnahme, erklärt o2 in seinem Forum, sei die Tatsache, dass der Anteil an Handys / Smartphones, die das Häuschen optisch im Display darstellen können, in den letzten Jahren stetig gesunken sei. Darüber hinaus werde bei Smartphones das Häuschen immer dann nicht angezeigt, wenn gerade eine aktive Datenverbindung bestehe. "Dies führt immer öfter zu Verwirrungen und die eigentliche Funktion des Logos kann so nicht mehr vollständig ausgeführt werden", so o2.

Daher werde man sich nun ganz vom "Homezone-Häuschen" verabschieden: "Vielen Dank für die vielen Jahre treuer Dienste, liebes Häuschen."

Nutzer äußern teilweise Unverständnis

Auf ungeteilte Zustimmung stößt die Maßnahme indes nicht. Mancher Kunde fragt sich, warum die Darstellung des Häuschens nicht zumindest auf aktiven Kundenwunsch weiterhin möglich sein kann. Viele Nutzer bekunden, auf das liebgewonne Feature nicht verzichten zu wollen; manche beklagen indes sogar eine "unnötig radikale Lösung" seitens des Münchener Unternehmens.

Wieder andere beklagen den Verlust schlichtweg: "Lange hat es uns begleitet und wir werden es vermissen. In stiller Trauer", schreibt etwa ein User. Weitere Kommentare reichen von "Ich bin traurig" über "irgendwie schade" bis "Auf jeden Fall sollte diese Enscheidung nochmal überdacht werden".

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