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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 30.05.2012 |
o2 bessert Rufnummernportierung zu DSL-Anschlüssen nach30.04.2010
12:24 Rufnummernmitnahme jetzt von nahezu allen Anbietern möglich
Bereits im Februar hat o2 die Möglichkeit der eingehenden Rufnummernportierung
für DSL-Kunden verbessert. Ab 3. Mai
wird die Liste der Konkurrenten, von denen die Kunden ihre bisherigen Festnetznummern zu o2
mitnehmen können, nochmals erweitert. Wie die Münchner Telefongesellschaft mitteilt, ist es
künftig möglich, bisherige Festnetznummern von insgesamt 71 Anbietern zu o2 zu portieren.
Damit sei es ab kommenden Montag von annähernd allen deutschen Telefonanbietern möglich, die
Rufnummern zu o2 mitzunehmen.
Von der Verbesserung profitieren vorerst allerdings nur Kunden, deren Anschluss direkt von o2 geschaltet wird. Wer einen Bitstream-Anschluss bekommt, weil o2 in der entsprechenden Region über keine eigene Infrastruktur verfügt, kann seine Telefonnummern auch in Zukunft nur dann bei einem Wechsel zu o2 behalten, wenn der bisherige Anschluss-Netzbetreiber die Deutsche Telekom war. o2 erläutert, die Rufnummernmitnahme müsse bereits bei der Bestellung des Anschlusses beauftragt werden. Eine nachträgliche Portierung werde nicht angeboten. o2 übernehme zudem alle weiteren Wechselformalitäten sowie die Kündigung beim bisherigen Netzbetreiber des Kunden.
Mobilfunk-Kunden können auch nachträglich portierenAnders als bei den DSL-Anschlüssen können Mobilfunk-Kunden von o2, die über ein festes Vertragsverhältnis verfügen, Handynummern auch nach Schaltung des Anschlusses portieren. Das ist beispielsweise dann sinnvoll, wenn die o2-SIM-Karte bereits geschaltet wurde, der Vertrag beim bisherigen Anbieter aber noch eine Restlaufzeit hat. Zu Prepaidkarten von o2 ist die eingehende Rufnummernportierung weiterhin nicht möglich. Einzig der Discounter Fonic, der die Prepaid-Plattform von o2 mitnutzt, ermöglicht seit kurzem Neukunden die Mitnahme ihrer bisherigen Mobilfunknummer. Dabei erhalten die Kunden ebenfalls zuerst eine neue Handynummer und die bisherige Nummer wird nachträglich auf den Anschluss portiert.
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