![]() |
![]() |
|||||
|
||||||
| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 29.05.2012 |
Notruf via Handy: Worauf Sie ab 1. Juli achten müssen30.06.2009
11:09 Notrufe lassen sich nur noch mit aktiver SIM-Karte absetzen
Wie berichtet sind Notrufe per Handy ab
sofort nur noch mit eingelegter und betriebsbereiter SIM-Karte
möglich. Dies geht aus der Notrufverordnung des Bundesministeriums für Wirtschaft und
Technologie hervor, die im März in Kraft getreten ist. Nach
Angaben des Ministeriums werden mit der Verordnung die rechtlichen Vorgaben des
Telekommunikationsgesetzes für den Notruf ergänzt. Unter anderem werde in der
Notrufverordnung neben der europaeinheitlichen Notrufnummer 112 die in Deutschland seit
Jahrzehnten eingeführte Notrufnummer 110 festgeschrieben, die traditionell für den
Polizei-Notruf genutzt wird.
Die Änderung gegenüber dem bisherigen Verfahren, bei dem Notrufe auch ohne SIM-Karte mit dem Handy abgesetzt werden konnten, wurde laut Ministerium notwendig, um dem Missbrauch der Notrufnummer 112 Einhalt zu gebieten. In Spitzenzeiten seien nach Angaben der Notruf-Abfragestellen über 80 Prozent aller Anrufe missbräuchlich gewesen. Wegen der fehlenden Karte seien die Anrufer aber nicht zu ermitteln gewesen. Wird in Zukunft ein Notruf abgesetzt, führt dieser im Zweifelsfall auf den Inhaber des genutzten Mobilfunk-Anschlusses zurück - unabhängig davon, wer Handy und SIM-Karte tatsächlich nutzt. Notrufe aus Fremdnetzen sind weiterhin möglichWer ein Handy möglicherweise nur zum möglichen Absetzen eines Notrufs bereithalten will, muss demnach spätestens ab morgen sicherstellen, dass sich darin eine freigeschaltete SIM-Karte befindet. Man muss allerdings nicht zwingend im eigenen Netz eingebucht sein. Aus einem Funkloch heraus, das von einem anderen Netz abgedeckt wird, lassen sich mit aktiver SIM-Karte weiterhin Notrufe absetzen. Während SIM-Karten von Laufzeitverträgen in der Regel nur nach einer Kündigung und nach Ablauf der Vertragslaufzeit abgeschaltet werden, müssen Nutzer von Prepaidkarten darauf achten, ihr Guthaben in den vom Anbieter vorgesehenen Intervallen nachzuladen. Zwar verfällt ggf. das Guthaben nicht mehr, aber die SIM-Karte kann dennoch vom Netzbetreiber, Service-Provider oder Discounter abgeschaltet werden. In diesem Fall ließe sich auch kein Notruf mehr absetzen. Auf die Neuregelung für den Notruf in den Mobilfunknetzen haben auch einige Handy-Hersteller reagiert. Bei ersten Geräten erscheint nach dem Einschalten ohne eingelegte aktive SIM-Karte im Display der Hinweis, dass auch Notrufe nur dann getätigt werden können, wenn der jeweilige Netzbetreiber dies unterstützt. Alternativen zum Notruf via HandyVielerorts wird es zum Absetzen eines Notrufs kaum Alternativen zur Handy-Nutzung geben. An Autobahnen und Bundesstraßen sind jedoch auch Notruf-Säulen zu finden, die ohne eigenes Equipment funktionieren. Eine weitere Möglichkeit wäre die Nutzung einer Telefonzelle. Im Zweifelsfall kann man natürlich auch mögliche Anwohner oder Passanten bitten, den Notruf von ihrem Telefon aus absetzen zu können. An vollen Akku denkenWer wirklich ein Handy speziell und ausschließlich für den Notruf ins Auto legt, muss neben der freigeschalteten SIM-Karte naturgemäß auch für einen vollen Akku sorgen. Auch im ausgeschalteten Zustand entlädt sich der Akku, so dass dieser in regelmäßigen Abständen neu aufgeladen werden muss. Selbst ein mitggeführtes Ladekabel hilft bei vollständig entleertem Akku nicht immer weiter. Viele Handys funktionieren nämlich nur dann, wenn der Akku zumindest geringfügig aufgeladen wird. Mehr zum Thema Akku-Pflege finden Sie auch in unserem Ratgeber zu diesem Thema.
Anzeige:
Meinungen und Erfahrungen der Community:
Weitere News vom 30.06.2009:
- Navigation mit dem iPhone: Sygic macht Navigon Konkurrenz |
|
Tarife der Netzbetreiber
Tarifwechsel während Laufzeit
Tarife der Provider
Sonderrufnummern
Ratgeber:
Vertragsverlängerung Prepaid-Tarife Vertragskunden (Privat) Geschäftskunden Minutenpakete-Vergleich Info-SMS bei verpassten Anrufern Homezone-Tarife der Netzbetreiber Schüler-/Studenten-Tarife
Rufnummernmitnahme
Technisches:
Kostenfallen vermeiden Handy-Touchscreen MultiSIM: Mehrkarten-Lösungen Smartphones So halten Akkus länger Instant Messenger
So funktioniert ein Mobilfunknetz
Messaging:
Sonstiges
Mailbox (AB im Netz) Rufumleitung und Steuercodes Übersicht: Netzausfälle
Nahfunk: NFC und RFID
Mobilfunk-Kostenkontrolle Handy im Ausland Satelliten-Telefonie Bezahlen per Handy Callback per Handy Callthrough per Handy Netzqualität, Strahlenrisiko mobile Daten & Taktung
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Alle Texte und Tabellen © 1997 - 2012 teltarif.de Onlineverlag GmbH
[Homepage] · [Unternehmen] · [Impressum/AGB/Ihre Daten] · [Feedback] · [Mediadaten] · [Partnerprogramm] · [Presse] · [Jobs] *) teltarif.de registrierte zuletzt 1 200 000 Unique User pro durchschnittl. Monat Quelle: teltarif.de: AGOF internet facts 2011-12, Erwachsene ab 14 Jahre | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||