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Neues Nokia-Flaggschiff N900 mit Maemo-OS im Test22.01.2010
18:15 Das aktuelle Smartphone von Nokia unter der LupeInhaltsverzeichnis:1. Nokia N900 im Test2. Ideal für E-Mail-Fans: POP3, IMAP4 und Microsoft Exchange
Bereits seit einigen Wochen ist das Nokia N900 auf dem
deutschen Markt erhältlich. Inzwischen hat der Hersteller zwei
Updates für das Maemo-Betriebssystem
veröffentlicht. Damit wurde der anfangs nicht verfügbare Ovi-Store
freigeschaltet. Zudem hat Nokia einige zunächst noch vorhandene
Programm-Fehler behoben. Wir haben ein Seriengerät des Smartphones
einem Test unterzogen, nachdem wir im Herbst bereits ein
Vorserienmodell testen konnten..
nächste Seite: Ideal für E-Mail-Fans: POP3, IMAP4 und Microsoft Exchange
![]() Nokia N900
Das Nokia N900 wirkt sehr hochwertig. Die Verarbeitung ist gut. Allerdings ist das Handy auch im Vergleich zu anderen aktuellen Smartphones groß und schwer, so dass es nur noch bedingt Hosen- oder Westentaschen-tauglich ist. Beim ersten Start werden zunächst die Einstellungen für Land, Uhrzeit und Datum vorgenommen. Der GPRS/UMTS-Internet-Zugang wird anhand der eingelegten SIM-Karte automatisch eingerichtet. Lediglich WLAN-Zugänge müssen nachträglich angelegt werden. Das Startmenü ist im Auslieferungszustand komplett leer. Hier haben die Nutzer aber die Möglichkeit, häufig benötigte Anwendungen oder Widgets zu hinterlegen, so dass diese "auf einen Klick" zur Verfügung stehen. Am oberen Bildschirm-Rand gibt es unter anderem die Uhr, das S-Meter und Informationen zum Netz und den WLAN-Status. Darüber hinaus ist von hier aus das Hauptmenü zu erreichen. Touchscreen, Tastatur und Benutzeroberfläche sind Mankos
Das Hauptmenü erinnert trotz des Maemo-Betriebssystems an die Symbian-Handys von Nokia. Dennoch ist es für Neueinsteiger zunächst recht schwer und überhaupt nicht intuitiv bedienbar, zumal man sich zuerst das Wissen darüber aneignen muss, welche Features in welchen Untermenüs versteckt sind. Ein Handbuch liefert Nokia nicht mit. So sucht man nach einer Firmware-Aktualisierung vielleicht nicht unbedingt im Programm-Manager, der sich zudem auf Seite 2 des Hauptmenüs versteckt. Firmware-Update schnell und unkompliziertDie Updates wiederum lassen sich schnell und unkompliziert über den am Handy vorhandenen Internet-Zugang ausführen. Hat man einmal das richtige Menü gefunden, so ist die Vorgehensweise selbsterklärend. Nach dem Update bootet das Nokia N900 neu. Danach sind alle Einstellungen wieder vorhanden. Möchte man dennoch auf Nummer sicher gehen, so steht auch eine Funktion zur Verfügung, die Backups ermöglicht. Das ist bei Android beispielsweise nur mit Zusatz-Software möglich. Die Telefon-Schnittstelle hat einen guten Empfang. Sie buchte sich allerdings in unserem Test nur sehr träge ins UMTS-Netz ein. Ferner dauert es einige Sekunden, bis eine Kontakt-Liste mit rund 500 Einträgen geöffnet wird. Während dieser Zeit kann das N900 auch ansonsten nicht bedient werden. Versucht man dies dennoch, so erscheint der Hinweis, die Telefon-Schnittstelle reagiere gerade nicht. Mit GSM-Codes kommt das im Nokia N900 integrierte Telefon nicht zurecht. Versucht man, beispielsweise auf diesem Weg eine Rufumleitung einzurichten, so wird angezeigt, es handele sich um eine ungültige Rufnummer. Telefoniert man mit dem N900, so ist man positiv überrascht: Die Sprachqualität ist sehr gut und es sind auch bei ungünstigem Empfang mit entsprechend höherer Sendeleistung der GSM-Schnittstelle keine Störgeräusche zu hören. Hier hinterlassen andere aktuelle Smartphones wie das Apple iPhone 3G S, das Palm Pre oder das Motorola Milestone ein deutlich schlechteres Bild. Wie die E-Mail-Nutzung am Nokia N900 klappt, wie sich der Web-Browser macht und welche Multimedia-Fähigkeiten das Handy bietet, lesen Sie auf Seite 2.
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