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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 07.02.2012 |
Nokia Booklet 3G Hands on - Erster Kurztest / Update Akku02.09.2009
11:57
Wir konnten das neue Nokia Booklet 3G auf der der Nokia World 09 bereits in die Hände nehmen. Das erste Netbook von Nokia gefällt uns so ganz gut. Die Verarbeitung ist wie von Nokia erwartet auf hohem Niveau und auch die Haptik hat uns überzeugt. Doch der Preis von fast 685 Euro macht uns ein wenig nachdenklich.
Der Monitor des neuen Nokia Booklet 3G misst 10 Zoll und löst mit 1280 x 720 Pixel auf. Trotz dieser angenehm hohen Auflösung kann das Display nicht überzeugen: Es spiegelt wie die Hölle und außerdem erscheint es uns hier auf der Konferenz nicht sehr lichtstark. Warum auch Nokia auf ein Glossy Display setzt? Wir wissen es nicht. Für den Außeneinsatz dürfte das Nokia-Netbook also eher ungeeignet sein.
Dafür verspricht Nokia eine richtig hohe Laufzeit: Satte 12 Stunden am Stück soll das Booklet 3G laufen. Dafür steckt im sauber verarbeiteten Aluminiumgehäuse ein 6-Zellen-Akku, der sich wechseln lässt. Doch die versprochene Laufzeit wollen wir erst glauben, wenn das Booklet ausgiebig testen können. Hier auf der Nokia World lässt sich nicht einschätzen, ob Nokia nnur redet, oder ob das Booklet 3G wirklich so lange läuft wie versprochen.
Noch ein Kritikpunkt bevor wir zum Lob kommen. Nicht nur das Display ist glossy und Dreck-anfällig. Auch auf dem Gehäusedeckel, der ein Häubchen aus schön spiegelnder Plastik trägt, sammeln sich innerhalb kürzester Zeit Fingerabdrücke und Flecken.
Gefallen hat uns die Tastatur. Sie ist zwar ein wenig klein, aber nicht zu klein. Mit ein wenig Eingewöhnungszeit sollte sich drauf schnell tippen lassen. Der Druckpunkt ist hervorragend. Also: Eine richtig gute Tastatur. Da kann man es schon halbwegs verschmerzen, dass die linke Shift-Taste zu klein und zu weit links liegt. Man gewöhnt sich dran.
Das Trackpad ist ebenfalls recht klein geraten, lässt sich aber gut bedienen. Außerdem nimmt es Eingaben von mehreren Fingern an und unterstützt die Multi-Touch-Features von Windows 7. Drehen, Vergrößern, Verkleinern - alles ist mit zwei Fingern zu machen. Das Aluminium-Gehäuse scheint aus einem Stück zu bestehen. Auch wegen der Akku-Aufnahme erinnert stark an Apples Mac Book Pros. Der Body ist sehr solide und liegt sehr gut in der Hand. Der Deckel schließt gut und sauber.
Das war es auch schon. Alles weitere müssen ausführliche Tests zeigen. Etwa ob der Akku wirklich so ausdauernd ist, wie angekündigt. Zeigen muss sich auch noch, wie die Preisgestaltung in der Realität aussehen wird. Nokia hat hier auf dem Event bereits durchblicken lassen, dass man voll auf die Subventionierung durch die Mobilfunkanbieter setzt. Daher auch der vergleichsweise hohe Preis von fast 685 Euro. Update: Wir konnten soeben einen Blick auf den Stromspender des Nokia Booklet 3G werfen. Er offenbarte: Der 6-Zellen-Akku hat eine Kapazität von 3840 mAh. Wie Nokia damit unter normalen Arbeitsbedingungen 12 Stunden Laufzeit erreichen will, ist uns ein Rätsel. Galerie: Nokia Booklet 3G im ersten Hands On
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