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Themenspecial Reise und Roaming

Nokia 808 Pureview im Test: Im Urlaub mit dem Kamera-Handy

06.08.2012
09:01

Kann die Kompaktkamera künftig zu Hause bleiben?

Inhaltsverzeichnis:

1. Auf Reisen mit dem Nokia 808 Pureview
2. Beim Akku gewinnt die Digi-Cam
3. Ein Gerät für alles ist riskant
Die Tatsache, dass das Nokia 808 Pureview kein alltägliches Smartphone ist, wurde bereits bei der Vorstellung im Februar auf dem Mobile World Congress in Barcelona klar: Eine Kamera mit theoretisch möglichen 41 Megapixel und Optik von Carl Zeiss auf der einen Seite, ein wuchtiges, schweres Gehäuse und mit Symbian ein Betriebssystem auf dem Abstellgleis auf der anderen. Ein Handy für Spezialisten also, das sich aber bereits bei den ersten Testberichten mit der sehr guten Foto-Qualität in Szene zu setzen wusste. Ein so spezielles Handy braucht auch einen speziellen Test, und so stellten wir uns und dem Nokia 808 Pureview die Frage, ob mit so einem Smartphone im Gepäck eigentlich die Kompaktkamera im nächsten Urlaub zu Hause bleiben kann - und nahmen daher beide mit nach Spanien. Dabei geht es allerdings nicht nur um die Bildqualität, sondern auch um die bequeme Nutzung, Alltagstauglichkeit, Software, und einiges mehr.
Nokia 808 PureView
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Nokia 808 PureView im Reise-Test
Nokia 808 Pureview im Reise-Test
Die Verarbeitung des Nokia 808 Pureview kann sich sehen lassen, alles sitzt fest und am richtigen Platz. Trotz Kunststoff wirkt das Material recht hochwertig, wirft aber auch eine Frage auf: Warum hat die weiße Version eine matte Oberfläche, die sich schnell als Schmutzfänger erweist? Im Gespräch mit einem Nokia-Mitarbeiter aus dem Lumia-Lager hieß es noch kürzlich, weiße Handys müssten zwingend eine Klavierlack-Oberfläche haben, sonst würden sie zu schnell dreckig. Warum das nur bei den Windows Phones von Nokia so gehandhabt wird und nicht hier, ist rätselhaft. Mit 13,9 Millimeter Dicke und 169 Gramm Gewicht ist das Nokia 808 Pureview weder leicht noch dünn, liegt aber gut in der Hand und ist auch für die Hosentasche nicht zu schwer. Im etwas rauen Urlaubs-Alltag kassierte unser Testgerät aber trotz pfleglicher Behandlung schon die eine oder andere Macke - ganz so robust, wie es sich anfühlt, ist das 808 Pureview nicht.

Gute Bilder, heller Blitz, überschaubare Optionen

Die matte weiße Oberfläche verschmutzt leicht
Die matte weiße Oberfläche verschmutzt leicht
Zu der allgemeinen Bildqualität des Nokia 808 Pureview müssen nicht mehr allzu viele Worte verloren werden. Im ausführlichen Kamera-Test hat uns das 41-Megapixel-Handy bereits überzeugt, andere Smartphones können sich hier mehr als eine Scheibe abschneiden. Dies bestätigte sich auch auf Reisen, die Bilder, die mit dem Nokia 808 Pureview entstehen, können sich wirklich sehen lassen. Gut ist auch der sehr helle Blitz, der dem einer Kompaktkamera ebenbürtig ist und die Objekte gut ausleuchtet. Allerdings muss beim Fotografieren darauf geachtet werden, dass die hinter einer kleinen Scheibe sitzende Linse auch freien Durchblick hat, denn die Schutzscheibe kann schnell verschmieren, was sich negativ auf die Bilder auswirkt. Sehr praktisch für schnelle Schnappschüsse ist die Möglichkeit, auch bei gesperrtem Handy durch längeres Drücken des Auslösers flott ein Bild zu machen. Hier hängt das Nokia 808 Pureview viele digitale Kompakte ab. Etwas langsam arbeitet jedoch der Autofokus des Handys, vor allem wenn die Lichtverhältnisse nicht optimal sind. Die Auswahl des Fokus-Bereiches über den Touchscreen ist aber komfortabel und zuverlässig, dies gilt auch für das Zoomen.

Die Kamera-App ist noch nicht ganz perfekt
Die Kamera-App ist noch nicht ganz perfekt
Ein wenig mehr Einstellmöglichkeiten dürfte allerdings die Foto-App des Nokia-Smartphones bieten. Gerade für denjenigen, der gerne mit voreingestellten Szene-Modi arbeitet, halten echte Kameras im Regelfall etwas mehr Auswahl bereit. Im Experten-Modus lässt sich immerhin vieles einstellen, als praktischen Standard hat sich der PureView-Modus mit 5 Megapixel herausgestellt. Hier bleibt genug Zoom übrig - wer die volle Auflösung nutzt, kann überhaupt nicht zoomen - und die Speicherung der Bilder geht flott vonstatten. Ein Vorteil der Foto-Anwendung des Nokia-Handys ist, dass alle Funktionen einigermaßen übersichtlich und schnell zu erreichen sind. Kompaktkameras bieten zwar meist mehr Einstellmöglichkeiten, diese sind aber oft tief in unübersichtlichen Menüs verborgen - weniger ist manchmal irgendwie doch mehr. Allerdings sollte der Nutzer an die Touchscreen-Nutzung gewohnt sein, um schnell und zielsicher durch die Menüs zu navigieren.

In Sachen Fotografieren und Bildqualität verfestigt sich der Eindruck aus dem Kamera-Test im Urlaub: Mit einer günstigen Kompakt-Knipse kann es das Nokia 808 PureView aufnehmen, an höherwertigen Kameras beißt sich das Handy aber dann doch die Zähne aus, zu unterschiedlich sind hier die Voraussetzungen. Das soll dem Smartphone hier aber nicht zum Nachteil angerechnet werden, denn solche Dinge weiß jeder Käufer vorher, und der wohl großen Mehrzahl von Urlaubern reichen einfache Kameras für Schnappschüsse schlicht aus.

Erfahren Sie auf der zweiten Seite, wie sich Symbian im Alltag beim Fotografieren und Social Media schlägt.

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Betreff Autor Datum
Wie oft noch? tommy0910 07.08.12 12:57
  

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Quelle: teltarif.de: AGOF internet facts 2013-03 Erwachsene ab 14 Jahre