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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 28.05.2012 |
Nokia 701 im Test: Kommunikation ist Trumpf12.10.2011
16:36 Solider Alltagsbegleiter ohne Kult-PotentialInhaltsverzeichnis:1. Solides Gehäuse und 3,5-Zoll-AMOLED-Touchscreen2. Intuitive Benutzerführung bei Symbian Belle und kommunikative Stärken ![]() hintere Abdeckung und Akku Das Nokia 701 ist - zusammen mit seinem Schwesternmodell Nokia 700 - das erste Nokia-Smartphone mit der neuesten Version des Symbian-Betriebssystems, genannt Belle. Die technischen Daten hatte Nokia bereits im August herausgegeben und erste Vorseriengeräte gezeigt. Im ausführlichen Test hat teltarif.de das Telefon nun samt neuem Betriebssystem auf Alltagstauglichkeit geprüft. Äußerer Eindruck: schlank, aber kein Leichtgewicht
Die meisten Bedientasten hat das Nokia 701 auf der rechten Gehäuseseite: Dort befinden sich zwei Tasten für die Lautstärkesteuerung und dazwischen eine Taste für die Sprachsteuerung. Unter den Audiotasten liegt die Verriegelungstaste, mit der man das Telefon leicht ver- und entriegeln kann, damit in der Hosen- oder Jackentasche keine ungewollten Funktionen aktiv werden. An der unteren rechten Gehäuseecke hat Nokia die Kamerataste angebracht, mit der man die integrierte Digitalkamera starten kann. Direkt unter dem Display liegen Home-Taste, Rufannahmetaste und Beendigungstaste. Der 3,5-Millimeter-Klinkenanschluss für den Kopfhörer fanden wir auf der oberen Schmalseite zwischen Einschaltknopf und USB-Buchse. Eine gute Idee ist der Schutz des USB-Anschlusses mit Hilfe einer kleinen Abdeckung. Allerdings ist dieses Deckelchen nur über einem sehr dünnen Draht mit dem Hauptgehäuse verbunden, der eher wie ein seidener Faden wirkt. Diese Konstruktion sollte man also sehr behutsam behandeln - rupft man zu stark am Deckelchen, besteht die Gefahr, dass der dünne Verbindungsdraht reißt. Speicher, Akku und Sprechzeit des Nokia 701
Für die Energieversorgung kommt der Lithium-Ionen-Akku Nokia BL-5K mit 3,7 Volt und 1300 Milliamperestunden zum Einsatz. Aufgeladen wird er über ein separates Steckernetzteil, das auf der linken Schmalseite des Telefons eingesteckt wird. Dort gibt es außer dieser kleinen Buchse übrigens keine weitere Öffnung oder Taste. Aber auch das Micro-USB-Kabel versorgt den Akku bei Bedarf mit Energie. Die Stand-by-Zeit im UMTS-Betrieb gibt Nokia für das 701 mit 551 Stunden an, die Gesprächszeit beziffert der Hersteller mit 6 Stunden und 45 Minuten. Die Musikwiedergabe soll im Offline-Modus, also bei ausgeschaltetem Display, 71 Stunden und 25 Minuten betragen. Display: alltagstauglich, aber nicht für längere Videos oder TexteDer kapazitive AMOLED-Touchscreen hat eine Diagonale von 8,9 Zentimeter, was 3,5 Zoll entspricht. Die Auflösung von 640 mal 360 Pixel eignet sich gut für Messaging und Bildanwendungen. Ein ausgewiesenes Multimedia-Smartphone ist das Nokia 701 damit allerdings nicht - gerade bei Videos sind nicht immer alle kleineren Details zu erkennen. Bei kürzeren Videoclips oder Youtube-Videos in 360p-Auflösung macht das nichts aus - dafür eignet sich das Nokia Smartphone gut. Videos in höherer Auflösung machen schon aufgrund der geringen Displayauflösung keinen Sinn. Fans von längeren Videos in hoher Auflösung werden darum mittlerweile eher ein Smartphone mit einer Bildschirm-Diagonale von über vier Zoll bevorzugen. Eher theoretischer Natur ist die Angabe, dass der Betrachtungswinkel 160 Grad betragen soll. Schaut man mit diesem Winkel auf den Bildschirm, ist Text nicht mehr lesbar, Symbole sind allerdings noch gut zu erkennen. Die Touch-Bedienung beim Nokia 701 funktionierte in unserem Test flüssig und ohne Stocken. Beim Blättern durch eine Bildergalerie beispielsweise passte sich die Blättergeschwindigkeit exakt an die Geschwindigkeit des Fingers an, auch bei schnelleren Vor- und Zurückbewegungen. Dem eingebauten Lagesensor des Nokia 701 können wir diese Schnelligkeit allerdings nicht bescheinigen: Beim Drehen des Geräts vergehen meist zwei bis drei Sekunden, bis das Display in den jeweils anderen Modus umschaltet, manchmal funktionierte der Wechsel in unserem Test erst nach zweimaligem Hin- und Zurückdrehen.
Auf der folgenden Seite verraten wir, wie Symbian Belle sich im Praxistest schlägt, welche Dateiformate das Telefon beherrscht und was die Kamera kann.
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