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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | teltarif.de | 09.09.2010 |
Inhaltsverzeichnis:
1. Nokia 5800 XpressMusic im Test 2. Gute Verarbeitung ist nicht alles 3. Handschriftlich E-Mails verfassen
Treue Nokia-Anhänger mussten sich in Geduld üben, bis der finnische Handyhersteller endlich dem Trend der Zeit folgte und sein erstes Touchscreen-Handy auf den Markt brachte. Das 5800 XpressMusic wurde somit gewissermaßen sehnsüchtig erwartet und muss sich nun nicht nur kritischen Blicken stellen, sondern sich auch mit Apples iPhone messen lassen. Waren die Finnen jahrelang mit ihren Geräten Trendsetter, konnte sich Apple mit seinem Kult-Handy einen sicheren Platz auf dem Smartphone-Markt erkämpfen und sicherlich den ein oder anderen Nokia-Anhänger als Kunde gewinnen. Ob sich für die Fangemeinde das Warten gelohnt hat und ein Nokia-Handy auch ohne gewöhnliche Tastatur noch ein echtes Nokia-Handy ist, lesen sie in unserem Testbericht.
Außen Trabi, innen Volkswagen
![]() Nokia 5800 XpressMusic mit Stylus Dass Nokia bei seinem ersten Touchscreen-Handy nicht mit silbergrauer Edel-Optik auftrumpft, verwundert daher weniger, überraschend ist allerdings das doch unheimlich billig wirkende Äußere. Schon fast wie ein einfacher Handy-Dummy wirkt das Smartphone. Das Gewicht ist akzeptabel: 109 Gramm bringt das Nokia 5800 XpressMusic auf die Waage und somit auf die Hand. Ein wulstiger Rahmen umgibt das 111,0 mal 51,7 mal 15,5 Millimeter große Gerät, ein wahlweise blauer oder roter Farbstreifen umrundet das Chassis und versprüht den Charme der späten Siebziger. Doch Kult kann man nicht erzwingen: So wirft das nokia-unwürdige Äußere Fragen nach der Qualität auf, und siehe da: Nichts ist schief oder gibt an Stellen nach, an denen es das nicht tun sollte. Die Verarbeitung überzeugt und entschädigt etwas für die Billig-Optik.
Finnischer Touchscreen-Pionier
![]() Das Nokia 5800 XpressMusic Die Lautstärke lässt sich über zwei angenehm leicht bedienbare Tasten auf der rechten Seite regeln. Etwas darunter findet man einen Schieber, um das berührungsempfindliche Touchscreen zu sperren beziehungsweise freizugeben. Der Einschaltknopf findet sich am oberen Rand und dient ebenfalls dazu, zwischen verschiedenen Profilen wie Laut, Leise und Vibration umzuschalten. Nokia-Fans finden sich sofort zurecht. Nur der Auslöser der 3,2-Megapixel-Kamera findet sich an der rechten Seite weit unten und scheint auf den ersten Blick wahllos untergebracht. Hält man das 5800 XpressMusic im Querformat um zu fotografieren, macht die Lage der Taste allerdings wieder Sinn, da sie sich nun rechts oben befindet und so mit einer Hand zu bedienen ist. Warum sich der SIM-Karten-Wechsel als äußerst heimtückisch erweist und wo das 5800 XpressMusic wahre Stärke zeigt, lesen Sie auf der folgenden Seite. nächste Seite: Gute Verarbeitung ist nicht alles Anzeige:
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